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Driver: Parallel Lines

Ein neuer Held und zwei spielbare Epochen sollen der Serie zu neuem Drive verhelfen

von Henry Ernst,
17.02.2006 15:19 Uhr

Da es spätestens seit GTA San Andreas als »uncool« gilt, den braven Gesetzeshüter zu spielen, agiert ihr im vierten Teil der Serie auf der anderen Seite des Gesetzes . Kid, der im Jahre 1978 nach New York kommt, ist nämlich alles, nur kein gesetzestreuer Bürger: Er säuft wie ein Loch, konsumiert illegale Substanzen und hält Monogamie für eine Krankheit. Um seine Laster zu finanzieren, geht Kid nicht etwa einem geregelten Job nach, sondern verdingt sich als Handlanger für die lokalen Unterweltgrößen. Wie in der GTA-Serie habt ihr verschiedene Kontaktmänner, die euch mit Aufträgen versorgen. Mal gilt es, ein paar Bankräubern mit quietschenden Reifen zur Flucht zu verhelfen, anderen Verbrechern ihre Kohle abzunehmen oder die lästige Konkurrenz auszuschalten. Genre-typisch bewegt ihr euch dabei frei durch New York City, mopst auf Knopfdruck herumstehende Autos oder liefert euch Schießereien mit den Cops. Im Gegensatz zur Spielmechanik haben sich die Entwickler für die Hintergrundgeschichte einen interessanten Kniff einfallen lassen – ihr bekommt bei Parallel Lines nämlich zwei Geschichten zum Preis von einer: Im New York des Jahres 1978 versucht ihr euch vom kleinen Nobody zum respektablen Gangster hochzuarbeiten. Dummerweise bekommt Kid auf seinem Weg zum Gangsterboss eine staatlich verordnete Zwangspause aufgebrummt, die seine Karrierepläne für schlappe 26 Jahre auf Eis legt, weswegen ihr im zweiten Teil des Spiels im New York der Gegenwart unterwegs seid. Hier steht dann allerdings nicht die Karriere, sondern blutige Rache im Vordergrund, denn im Gegensatz zu Kid haben es seine ehemaligen Weggefährten weit gebracht. Anstatt jetzt einfach loszufahren und die Ex-Kumpels zu töten, müsst ihr zuerst ihre Einnahmequellen vernichten. So fackelt ihr zum Beispiel Kinos ab, in denen Filme für Erwachsene gezeigt werden, und schnappt euch, nachdem sein Unternehmen zerstört ist, euren Ex-Weggefährten. Natürlich gibt es auch abseits der Haupthandlung einiges zu tun. So könnt ihr zum Beispiel auf der örtlichen Rennbahn gegen andere PS-Fanaten antreten oder euer Konto bei illegalen Straßenrennen aufbessern. Apropos aufbessern: Was braucht ein Spiel, in dem Autos vorkommen um heutzutage als »hip« zu gelten? Ganz genau, einen Pimp-Modus, in dem ihr von der Lackierung, der Fensterfarbe bis zum Motorblock alle wichtigen Teile eurer Karre verändern könnt.

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