Driver: San Francisco - Vorschau für PlayStation 3 und Xbox 360.

Ubisofts Neustart der Driver-Reihe verspricht spielerische Neuerungen und verzichtet auf überflüssige Mätzchen - fahrt mit uns Probe!

von Benjamin Blum,
15.06.2010 13:45 Uhr

Martin Edmondson und sein Entwicklerteam von Reflections wollen mit Driver: San Francisco (PlayStation 3, Xbox 360) an glanzvolle Zeiten anknüpfen. Denn nachdem das erste Driver-Spiel aus dem Jahr 1999 zum gefeierten Klassiker wurde, konnten die Briten kein weiteres Highlight mehr abliefern. »Wir kehren zu unseren Wurzeln zurück«, sagt Edmondson deshalb und meint das im mehrfachen Sinne. So übernimmt wieder Tanner die Hauptrolle, der in Driver: Parallel Lines durch den wenig populären TK ersetzt worden war. Darüber hinaus liegt der spielerische Fokus zu 100 Prozent hinter dem Steuer der rund 120 Originalfahrzeuge - Missionen zu Fuß wird es nicht geben.

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Driver 5
Genre: Sport
Release: 01.09.2011

Driver: San Francisco: In den Straßen von ...

Als Martin Edmondson erläutert, warum San Francisco der Schauplatz des fünften Driver-Spiels sein wird, klingt er wie ein Reisekaufmann, der seinen Kunden ein Urlaubsziel schmackhaft machen möchte: »Diese Stadt ist der ideale Schauplatz für Verfolgungsjagden. Das Straßennetz ist mit seiner Mischung aus belebten Hauptstraßen, engen Seitengassen, Hügeln und dem kurvenreichen Hinterland sehr abwechslungsreich.« Als filmische Inspiration dienen dem Entwicklerteam Filme wie »Bullitt«, in dem Steve McQueen 1968 in einem Mustang durch »Frisco« brettert. Wer diesen Klassiker noch nicht gesehen hat, der erinnert sich einfach an »The Rock« -- denn auch in diesem Action-Streifen beweist San Francisco seine Tauglichkeit als Schauplatz für wilde Verfolgungsjagden. Genau eine solche dürfen wir nun ausprobieren: Wir setzen uns ans Steuer eines Mustangs und geben mit der »R2«-Taste des PlayStation 3-Controllers Vollgas. Unser Ziel: Tanners Erzfeind Jericho, der rücksichtslos durch die belebten Straßen Downtowns rast. Also heften wir uns an seine Rücklichter, die einen roten Schweif hinter sich herziehen, und wuchten den Hengst mit Heckantrieb mit spürbarem Untersteuern um die Kurven. In der Cockpit-Perspektive stellt sich gleich das richtige »Den krieg' ich«-Gefühl ein, auch wenn die Grafik vergleichsweise unspektakulär wirkt -- denn auf Spezialeffekte wie künstliches »Verwischen« wollen die Entwickler weitgehend verzichten. »Wir möchten eine möglichst realistische Erfahrung«, sagt Edmondson und nennt eine Effektorgie wie »The Fast and the Furios« als Gegenbeispiel.


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