Duke Nukem Forever - 3D Realms verklagt Gearbox auf 2 Millionen US-Dollar

3D Realms verklagt das Entwicklerstudio Gearbox auf 2 Millionen US-Dollar. Es seien Lizenzgebühren und Vorschüsse für Duke Nukem Forever nicht bezahlt worden, so der Vorwurf. Gearbox weist das rigoros zurück.

von Philipp Elsner,
14.06.2013 11:48 Uhr

Duke Nukem Forever konnte nur mäßige Verkaufserfolge feiern.Duke Nukem Forever konnte nur mäßige Verkaufserfolge feiern.

Die Spielefirma 3D Realms (auch bekannt als Apogee Software) verklagt das Entwicklerstudio Gearbox auf 2 Millionen US-Dollar. Grund dafür sind angeblich zurückgehaltene Zahlungen im Zusammenhang mit Duke Nukem Forever. Gearbox habe nicht die Lizenzgebühren bezahlt, die 2010 vereinbart worden waren, als Gearbox die Rechte an Duke Nukem Forever erwarb und den Shooter weiterentwickelte.

Außerdem habe Gearbox eine unabhängige Prüfung der Einnahmen durch Duke Nukem Forever blockiert, die in dem 2010 abgeschlossenen Vertrag festgehalten wurde, so der Vorwurf seitens Apogee. Gearbox weist die Vorwürfe rigoros zurück und geht seinerseits in die Gegenoffensive.

Man habe alle fälligen Zahlungen an 3D Realms getätigt. »Gearbox hat, in Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten, Einnahmen für 3D Realms generiert, 3D Realms vor Schulden gerettet und 3D Realms vor der Bürde des Spiels Duke Nukem Forever gerettet, das sie trotz über zwölf Jahren Entwicklungszeit nie fertigstellen konnten«, so die bissige Antwort seitens Gearbox.

Die Beschuldigten gehen sogar noch weiter: 3D Realms sei der einzige gewesen, der von dem Deal im Jahr 2010 profitiert hätte, während Gearbox herbe finanzielle Verluste und Image-Schäden durch das Projekt davongetragen habe.


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