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Dungeon Crawlers im Test - Vier Archetypen für ein Halleluja

Im AppStore finden sich viele Rollenspiele, die an die glorreiche 16-Bit-Zeit erinnern. Taktisch geprägte moderne Titel sind eher die Seltenheit. Ayopa Games hat Abhilfe geschaffen und bringt mit Dungeon Crawlers frisches Futter für Hobbystrategen.

von Thomas Ruhk,
07.03.2012 10:22 Uhr

Unter dem Begriff Dungeon Crawler verstehen Rollenspieler ein Abenteuer, in dem eine Gruppe kampfeslustiger Recken durch dunkle Gewölbe marschiert. Kennzeichnend für jeden Dungeon Crawler ist stets eine hohe Frequenz an Gefechten gegen wilde Monster und Diebesgesindel.

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Ayopa Games bringt nun ein Spiel auf den Markt, welches sich zwar Dungeon Crawler zum Titel gemacht hat, gleichwohl aber ein völlig anderes Gameplay an den Tag legt. Über vier Kapitel hinweg – unterteilt in je drei Level – bewegt der Spieler eine Gruppe von anfänglich drei Charakteren durch 3D-Gewölbe hindurch. Wenn es zum Kampf kommt, offenbart das Spiel aber sein wahres Genre: Dungeon Crawlers ist ein reinrassiges Taktik-RPG.

Dungeon Crawlers - Screenshots ansehen

Doch zurück zum Anfang. Drei Gefährten erhalten den Auftrag, die Bibliothek eines Gelehrten von allerlei Ungeziefer zu säubern. Jede der drei Figuren steht für eine eigene Klasse. Payter ist der klassische Tank, der im Kampf eher mittelmäßige Offensivfähigkeiten zeigt, dafür aber mit hoher Lebensenergie die Feindkräfte an sich bindet. Der schmalbrüstige Brillenträger Aegon ist ein Magier und trotz seiner Figur die Hauptangriffswaffe der jugendlichen Truppe. Der dickliche Roy ist schon anhand seiner Kleidung als typischer Kleriker zu erkennen und versorgt seine Freunde mit frischer Lebensenergie sowie unterstützenden Zaubern. Anfangs des zweiten Kapitels gesellt sich noch eine vierte Figur dazu – der Zwerg Failston, der sowohl als zusätzlicher Tank fungiert, als auch Bodenfallen erkennen und entschärfen kann.

Rollenspiel minus Rollenspiel

Zug um Zug geht es gegen die bösen Horden.Zug um Zug geht es gegen die bösen Horden.

Wer sich jetzt schon ob eines zünftigen Taktik-RPGs die Hände reibt, muss einen Dämpfer hinnehmen: Es gibt keinerlei Charakterentwicklung, die vom Spieler beeinflusst werden kann. Die Figuren steigen auf und erhalten automatisch diverse Verbesserungen. Es gibt keine Fertigkeiten, die mit Skillpoints individuell verändert werden können. Dungeon Crawlers nimmt einem dieses Spielelement vollständig aus den Händen. Das gilt auch für die Ausrüstung. Es gibt keine Waffen, die durch unterschiedliche Werte oder Eigenschaften verschiedene Spielstile ermöglichen. Die Meinungsverstärker werden ganz einfach immer nur besser, ohne irgendwelche Zusatzeffekte mit sich zu bringen. Ebenso witzlos ist das Sammeln von herumliegendem Geld – es gibt keinen Shop, in dem man die Kohle ausgeben könnte.

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