Dungeon Hunter 3 im Test - Arena statt Dungeon

Dungeon Hunter 3 im Test für Android und iOS: Gameloft setzt auf Free2Play und vergisst Story und spannende Dungeons. Kein guter Tausch.

von Michael Degner,
24.05.2012 13:35 Uhr

Gameplay-Trailer zu Dungeon Hunter 3 Gameplay-Trailer zu Dungeon Hunter 3

Dungeon Hunter 3 trägt zwar eine »Drei« im Namen, hat mit seinen Vorgängern aber nicht mehr viel gemeinsam. Diese erzählen eine interessante Handlung und schicken den Spieler in unzählige Monster verseuchte Dungeons, um fette Beute einzustreichen. Von einer Geschichte fehlt im dritten Teil jede Spur. Wir wissen nur, dass das Heilige Land Gothicus vom Bösen überrannt wurde und im Chaos versunken ist.

Seitdem müssen sich die Helden des Reiches in Arena-Kämpfen beweisen, um den wahren Champion zu küren. Hier liegt auch schon die zweite Änderung, denn diesmal macht ihr euch nicht in dreckige Kerker oder dunkle Höhlen die Hände schmutzig, sondern verdient eure Lorbeeren nacheinander in 16 verschiedenen Kampfplätzen. Der dritte Unterschied besteht im Bezahlmodel, denn der neuste Teil der Serie ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern Free-to-play.

Das Aussehen des Helden könnt ihr nicht bestimmen.Das Aussehen des Helden könnt ihr nicht bestimmen.

Bevor es jedoch ans Gemetzel geht, entscheidet ihr euch zunächst für den passenden Charakter. Zur Auswahl stehen Kriegsherr, Astromant, Gaukler und Schamane. Von den unüblichen Namen mal abgesehen gibt es hier keine großen Überraschungen.

Der Kriegsherr ist zum Beispiel ein exzellenter Nahkämpfer, der Astromant verlässt sich lieber auf Magie und der Gaukler ist zwar nicht sonderlich stark, dafür schnell und wendig. Wer seinen Helden gerne nach seinem eigenen Aussehen modelliert, schaut bei Dungeon Hunter 3 in die Röhre, denn es gibt nur einen vorgefertigten Charakter. Ihr könnt lediglich das Geschlecht des Kämpfers bestimmen.

Danach heißt es auf in den Kampf nach Ruhm und Ehre. Dungeon Hunter 3 ist dabei ein klassisches Hack ‘n‘ Slay. Ihr vermöbelt die anstürmenden Gegner mit zwei verschiedenen Waffen. Der Gaukler nimmt die Widersacher zum Beispiel aus sicherem Abstand mit seinem Bogen aufs Korn oder lässt sie Bekanntschaft mit seinen beiden spitzen Messern machen. Der Schamane verlässt sich lieber auf die Kombination aus Keule und Schild oder auf seinen Speer.

Die Monstervielfalt ist nicht von schlechten Eltern.Die Monstervielfalt ist nicht von schlechten Eltern.

Zudem besitzt jeder Charakter eine Fertigkeit. Der Gaukler lässt brennende Pfeile vom Himmel regnen und der Kriegsherr führt einen verheerenden Rundumschlag aus. Die Aufgaben variieren zwar leicht, laufen aber immer auf das gleiche Ziel hinaus – töte alles, was auf dem Bildschirm so kreucht und fleucht. Das ist so einiges, denn Dungeon Hunter 3 bietet alles, was der Monster-Almanach so hergibt. Das geht von Chimären, über riesige Metallkolosse bis hin zu überdimensionierten Libellen.

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