Dungeon Siege 3 - Luca beim Kampf gegen Monsterhorden

Ein dunkler Wald und eklige Riesenspinnen: Was hier nach austauschbarer Vulgär-Fantasy klingt, ist in Wirklichkeit ein Meilenstein in Square Enix’ Firmengeschichte. Denn mit Dungeon Siege 3 bringt der Publisher sein erstes westliches Action-Rollenspiel auf den Markt.

von Jenny Roßberg,
20.08.2010 17:45 Uhr

Auf der GamesCom bekamen wir bewegte Bilder zu sehen, in denen wir einem Helden namens Luca beim Kampf gegen Monsterhorden zusahen. Während man in den Vorgängern die Kontrolle über eine ganze Truppe an Charakteren hatte, streift ihr in Dungeon Siege 3 überwiegend allein umher. In einigen Abschnitten schließen sich euch jedoch weitere Recken an, die im Solo-Modus von der KI gesteuert werden. Während des Spielgeschehens kann allerdings jederzeit ein weiterer Mitspieler einsteigen und die Kontrolle über den Mitstreiter übernehmen. Genauso einfach ist auch das Aussteigen, mit einem einzigen Tastendruck kann das Spiel auch wieder verlassen werden.

Das Hack and Slay-Kampfsystem ist in Dungeon Siege 3 einfach wie eh und je. Neu ist allerdings die Fokus-Leiste, die durch Angriffe gefüllt wird. Ist sie voll, könnt ihr Spezial-Attacken ausführen, die den Gegnern größeren Schaden zufügen.

Auch im Bezug auf die Dialoge hat sich einiges geändert, denn ihr habt nun mehrere Antwortmöglichkeit, die Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. Wie groß die Auswirkungen allerdings tatsächlich sind, ist noch nicht bekannt.

Grafisch sehen die Welten in Dungeon Siege 3 recht beeindruckend aus, die Charaktere sind dagegen eher Durchschnitt. Spielerisch ist der Titel zwar alles andere als innovativ, sieht aber dennoch vielversprechend aus. Ob die Erwartungen erfüllt werden, erfahren wir 2011, wenn Dungeon Siege 3 für PlayStation 3 und Xbox 360 erscheint.


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