E3: Need for Speed: Hot Pursuit - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Criterion katapultiert die Need for Speed-Serie zurück zu ihren Anfängen. Ob das Konzept von Need for Speed: Hot Pursuit aufgeht?

von Thomas Wittulski,
15.06.2010 12:46 Uhr

»Jäger oder Gejagter?« Die Antwort dürfte Niemandem wirklich schwer fallen. Wer ist schon gern das Huhn, das vor dem Fuchs davonläuft? Wenn das Huhn allerdings ein Koenigsegg CCX und der Fuchs ein getunter Bugatti Vegron 16.4-Polizeiwagen ist, dann dürfte die Entscheidung deutlich schwerer fallen. Genau vor diese Wahl stellt euch Electronic Arts im Rennspiel Need for Speed: Hot Pursuit. Vor jedem Rennen müsst ihr euch für eine Seite entscheiden: Rennfahrer oder Polizist? Jäger oder Gejagter?

» Gamepro-Video zu Need for Speed: Hot Pursuit von der E3 2010 anschauen

Klickt hier, um euch den schnittigen E3 2010-Trailer zu Need for Speed: Hot Pursuit anzusehen.

Mit Need for Speed: Hot Pursuit will Electronic Arts zu den Wurzeln der Rennserie zurückkehren. Und in der Tat: Allein der Name weckt Erinnerungen an die große Anfangszeit der Reihe. Bereits 1998 kam mit Need for Speed 3: Hot Pursuit nicht nur der Namensgeber für den neuesten Teil auf den Markt, sondern auch die Vorlage für den Inhalt: Heiße Verfolgungsjagden zwischen Rasern und Cops. Für die Entwicklung sind die Burnout-Macher Criterion verantwortlich. Ein Studio, das sich mit schnellen Rennspielen auskennt. Die Herkunft sieht man Need for Speed: Hot Pursuit auch an, denn das Spiel wirkt etwas wie ein weiter aufpoliertes Burnout – sehr schick!
Mit bis zu 400 Sachen donnert ihr über den Asphalt von staubigen Wüstenlandschaften oder mediterranen Bergregionen. Die Crème de la Crème der Autowelt ist dabei gerade einmal gut genug.

Um die Verfolgungsjagden etwas spannender zu machen, sind die Strecken verzweigt, so dass sich sowohl die Rennfahrer, als auch die Polizisten einen eigenen Weg suchen können, um zu entkommen oder den Weg abzuschneiden. Weitere Hilfsmittel bringen zusätzliche Schärfe ins Rennen: So könnt ihr auf Seiten der Cops beispielsweise eine EMP-Welle in Richtung der Gegner senden und diesen damit die Kontrolle über ihr Fahrzeug nehmen. Außerdem errichtet ihr als Polizist Straßensperren, verteilt Krähenfüße auf der Straße oder ruft (wie in Hot Pursuit 2) Unterstützung aus der Luft herbei.
Auf Seiten der Raser dürft ihr auf einen Nitro-Vorrat zurückgreifen, der euch mächtig Schub verpasst. Außerdem könnt ihr das Radar der verfolgenden Bullen stören.
Das verspricht äußerst actionreiche und spannende Renn-Sessions - wie es sich in der Praxis spielt, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Das Konzept der Verfolgungsjagden zieht sich auch in den Mehrspieler-Modus, in dem bis zu acht Spieler um den Sieg kämpfen. Die Freiheit, sich selbst für eine Seite zu entscheiden, bleibt auch online erhalten.

Need for Speed: Hot Pursuit scheint tatsächlich den unverwechselbaren Charme der Erstlinge zu besitzen und gerade online könnte das Katz-und-Maus-Spiel zum Erfolg werden. Wir warten gespannt auf weitere Details – das kann nicht mehr lange Dauern, denn schon im November wird Need for Speed: Hot Pursuit erscheinen.


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