Eat! Fat! FIGHT! im Test - Test für WiiWare

Ihr glaubt »Shitatenage« sei ein japanisches Schimpfwort für Jugendliche? Dann solltet ihr unseren Test zum Sumo-Brawler Eat! Fat! FIGHT! lesen.

von Jan Walenda,
18.12.2009 13:00 Uhr

Der Sumo-Brawler Eat! Fat! FIGHT! aus dem Hause Tecmo ist in drei Spielelemente unterteilt: In einem rudimentären Puzzler mixt ihr mit verschiedenen Zutaten das Sumo-Mastfutter »Chanko«, damit euer Kämpfer schnell an Gewicht zulegt. Im Trainingsbereich absolviert ihr kurze Rhythmus- und Balance-Minispiele und baut so seine Kraft und Ausdauer auf. In Ringkämpfen beweist ihr dann, dass Mästen und Training sich auszahlen. Die Matches laufen aus der seitlichen Perspektive ab. Ihr bezwingt gegnerische Sumo-Kämpfer, indem ihr ihnen ordentlich den Speck versohlt oder sie mit Würfen auf den Ringboden oder aus dem Ring befördert.

Trotz seiner verschiedenen Elemente kann Eat! Fat! FIGHT! nicht überzeugen. Das Puzzlespiel ist zu simpel, das Rhythmustraining läuft neben jeglichem Takt und ist deshalb schlicht unschaffbar. Das Kampfsystem wird zu keiner Zeit erklärt, läuft aber im Grunde sowieso nur auf stupides button mashing hinaus. Ach ja, wir sind euch noch eine Erklärung schuldig: »Shitatenage« ist eine der häufigsten Sumo-Wurftechniken, die frei übersetzt so viel bedeutet wie »Achselhöhlenwurf« - wieder was gelernt!

Eat! Fat! FIGHT!

Preis:

ca. 10 Euro (1000 Punkte)

Spieler:

1 bis 2

HD optimiert:

nein

Speicherplatz:

311 Blöcke

Entwickler:

Tecmo

Hersteller:

Nintendo

USK:

ohne Altersbeschränkung

Wertung:

* *


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