Electronic Arts - Mirror's Edge und Dead Space mit Zukunftspotential

Die lobenden Pressekritiken zu Mirror’s Edge und Dead Space sind ein guter Anfang für die neuen Serie.

von Michael Obermeier,
10.12.2008 12:42 Uhr

Während Electronic Arts wie bereits berichtet Konsequenzen aus dem Misserfolg einiger Projekte zieht, gibt es vom Publisher aber auch lobende Worte für Spiele mit Potential für Fortsetzungen. So betont der Geschäftsführer John Riccitello die guten Pressekritiken zu Mirror’s Edge und Dead Space.

»Mirror’s Edge wurde viel beachtet…wir werden jetzt versuchen einige Probleme beim Design zu lösen und damit sicherstellen dass hier eine starke Marke mit einem starken Geschäftsmodell kombiniert wird«. Trotz einer internationalen Durschnittswertung von 79/100 sieht Riccitello also durchaus Potential für weitere Ableger des Freerun-Actionspiels.

Ähnlich ist der Fall beim Horrorspiel Dead Space. Laut dem EA-Boss ist das Abenteuer von Bordingenieur Isaac Clarke »auf lange Sicht eines der erfolgreichsten Projekte in diesem Geschäftsjahr«.

Trotzdem will EA in Zukunft verstärkt ins Online-Geschäft investieren. So sollen nicht Online-Spielmodi sondern auch Verkaufsmöglichkeiten entstehen. »Das ist nicht nur ein Asien-Phänomen sondern eine globale Angelegenheit. (…) Wir werden uns auf weniger Titel konzentrieren, in diese aber stärker investieren und dadurch Nachfrage im Markt für diese Spiele zu erzeugen.« EA will durch Online-Features neue Geschäftsfelder erschließen und durch zuätzliche Inhalte die Lebensdauer der Spiele erhöhen.

Sowohl Dead Space als auch Mirror’s Edge sind Solo-Spiele, zuätzliche Inhalte können aber kostenpflichtig heruntergeladen werden. Für Dead Space sind etwa neue Waffen und Kampfanzüge erhältlich, Faith soll in Download-Inhalten für Mirror’s Edge neue Time-Trial-Areale meistern.

Was denken Sie? Welche Änderungen am Spieldesign sind für Fortsetzungen von Dead Space und Mirror’s Edge nötig?


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