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Enemy Territory: Quake Wars im Test

Taktikshooter trifft reinrassiges Actionspiel. Ob das Experiment gelungen ist? ET: Quake Wars im Test

von Thomas Wittulski,
30.05.2008 14:22 Uhr

Die böse Alienrasse Strogg überrennt die Erde und sorgt für blutige Schlachten mit der Global Defense Force (GDF), die versucht, den Planeten mit allen Mitteln zu verteidigen. Wer jetzt meint, dass die Geschichte um den Angriff der Strogg nach dem vielversprechenden Intro spannend weitererzählt wird, der hat sich getäuscht. Das wars nämlich mit Story. Lediglich die Missionen auf den Karten könnte man wohlwollend noch als „Geschichte“ bezeichnen. Dafür stehen beim Onlineshooters Enemy Territory: Quake Wars -wie sollte es auch anders sein- die Mehrspielermatches im Vordergrund.

Gut und böse

Ob Mensch oder außerirdischer Fleischklops, jede Partei besitzt eigene Waffen und Fahrzeuge und ist in je fünf Charakterklassen unterteilt. Jede Klasse wurde mit speziellen Waffen und individuellen Fähigkeiten ausgestattet. So fährt der Soldat (Strogg-Pendant: Aggressor) offensiv schwere Geschütze aus, während der Geheimagent (Infiltrator) aus der Ferne zuschlägt. Alle zwölf Maps enthalten je drei bis vier Primärziele, die vom angreifenden Team innerhalb vorgegebener Zeit erfüllt werden müssen. Läuft dieses ab, ohne dass die Angreifer ihre Mission erfüllen konnten, hat das verteidigende Team gewonnen. Bestimmte Vorgaben können nur von einer bestimmten Charakterklasse durchgeführt werden, so ist zum Beispiel nur der Geheimagent in der Lage, gegnerische Computersysteme zu hacken. Es sollte also möglichst jede Klasse im Team vertreten sein. Neben dem Onlinemodus, bei dem übrigens bis zu 15 Mitspieler teilnehmen können, gibt es noch die Möglichkeit, mehrere Konsolen zusammenzustöpseln oder allein an einer Konsole zu spielen. Die Intelligenz der Bots ist allerdings nicht besonders groß, was den Singleplayer ein bisschen zäh macht.

Insgesamt wirkt das Spiel etwas chaotisch, was daran liegt, dass es ein schnelles Actionspiel sein will (was Quake ja schon immer war) und gleichzeitig versucht, Taktik in das Getummel zu bringen. Das ist leider nicht ganz gelungen. Grafisch verliert der Shooter den Vergleich mit aktuelleren Genrekollegen deutlich. Die verwendete Doom 3-Engine hat schließlich auch schon vier Jahre auf dem Buckel. Zum etwas ernüchternden Gesamteindruck tragen allerdings auch die komische Fahrzeugsteuerung und der lasche Sound bei. Enemy Territory: Quake Wars ist sicherlich kein schlechtes Spiel und wird bestimmt auch seine Fans finden, jedoch hätten die Entwickler einige Defizite vermeiden können.

PS3 versus Xbox 360?

Die PlayStation 3-Version von Enemy Territory: Quake Wars wurde von Z-Axis entwickelt, während die Xbox 360-Version von Nerve Software stammt. Und das bekommt man auch zu sehen. Wenn man sich die Umgebungen anschaut, wirkt die Xbox 360-Fassung etwas schicker. Dafür bietet die PS3 bei Explosionen tolle Verzerreffekte. Die Anwahl der Waffen funktioniert in beiden Versionen anders und das komplette Interface und die Menüführung sind von Grund auf unterschiedlich aufgebaut. Auch die Soundeffekte der Waffen weichen voneinander ab. In der PS3-Version kann man in der Aufwärmphase vor Spielbeginn bereits rumlaufen, während 360-Spieler bis zum abgelaufenen Countdown warten müssen. Am Spielgefühl selbst ändern diese Versionsunterschiede jedoch nichts.

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