Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Enthusia Professional Racing im Test

Konami gibt Gas: Kann sich der Traditionshersteller im hart umkämpften Rennspielgenre etablieren?

06.05.2005 14:56 Uhr

Die Strecken sind oftmals realen Orten nachempfunden: Kurvt ihr auf dem Pacific Gateway herum, seht ihr die Golden Gate Bridge im Hintergrund. Screen: Playstation 2Die Strecken sind oftmals realen Orten nachempfunden: Kurvt ihr auf dem Pacific Gateway herum, seht ihr die Golden Gate Bridge im Hintergrund. Screen: Playstation 2

Sind wir doch mal ehrlich: So gut Gran Turismo 4 auch ist - die Fahrschule mit ihren Prüfungen nervt! Das dachten sich auch die Entwickler von Enthusia Professional Racing und gestalteten den Einstieg in den Karrieremodus des Spiels, genannt »Enthusia Life«, deutlich einfacher: Ihr wählt einen von zwölf Wagen und könnt direkt in die Meisterschaften einsteigen. Okay, eine Hürde gibt es doch: Ihr müsst erst einmal die knifflige Struktur des Karrieremodus durchschauen. Aber dafür habt ihr ja uns.

Die Auto-Tombola

In dieser Perspektive werden die Fliehkräfte nicht nur durch das VGS, sondern auch einen Balken am Bildrand dargestellt. Screen: Playstation 2In dieser Perspektive werden die Fliehkräfte nicht nur durch das VGS, sondern auch einen Balken am Bildrand dargestellt. Screen: Playstation 2

Das Ziel des Karrieremodus von Enthusia ist es, sich auf einer Rangliste von Platz 1000 bis an die Spitze hochzuarbeiten. Dazu sammelt ihr in jedem Rennen gegen maximal 5 KI-Fahrer Punkte durch gute Platzierungen. Das Besondere daran ist, dass sich die Punktzahl nach eurem Auto richtet: Tretet ihr mit einem schwachen Wagen zu einer starken Konkurrenz an, bekommt ihr für einen Podiumsplatz wesentlich mehr Punkte, als wenn ihr mit einem PS-Monster ein paar Rostlauben abhängt. So haben wir einen Großteil des Karrieremodus mit einem Honda Accord bestritten. Und da die schwächeren Autos in der Startaufstellung immer vorne stehen, konnten wir uns einige Spitzenpositionen vor deutlich PS-stärkeren Wagen sichern. Die Entwickler hatten neben diesem System jedoch auch einige andere interessante Einfälle: So gibt es nach einem Rennen neben den Punkten für die Rangliste auch Zähler für euren so genannten »Skill-Level« und den Tuning-Level eures Autos. Der Skill-Level hat etwas von einem Rollenspiel: Je höher dieser Level ist, umso mehr »Enthu-Punkte« habt ihr, die so etwas wie die Ausdauer eures Fahrers darstellen. Macht ihr Fehler im Rennen, indem ihr zum Beispiel mit anderen Autos kollidiert, werden euch Enthu-Punkte abgezogen. Habt ihr keine Enthu-Punkte mehr, müsst ihr eine Woche im Karrieremodus pausieren, um neue Kraft zu tanken. Der Tuning-Level der Autos wirkt ebenfalls wie ein Rollenspiel-Element: Wenn ihr einen Wagen lange und erfolgreich fahrt, wird er vom Spiel bei jedem Anstieg des Tuning-Levels automatisch in den Kategorien »Reifen«, »Leistung« und »Gewicht« verbessert. Damit kommen wir auch zur merkwürdigsten Entscheidung der Entwickler für den Karrieremodus: Es gibt kein Geld! Ihr kauft keine Tuningteile und schon gar keine Wagen: Nach jedem Rennen werden die Autos, die ihr geschlagen habt, per Zufallsgenerator verlost.

1 von 5

nächste Seite



Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.