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Auf geht's

Enthusia Professional Racing im Test

Konami gibt Gas: Kann sich der Traditionshersteller im hart umkämpften Rennspielgenre etablieren?

von Benjamin Blum,
25.08.2006 16:35 Uhr

Sind wir doch mal ehrlich: So gut Gran Turismo 4 auch ist – die Fahrschule mit ihren Prüfungen nervt! Das dachten sich auch die Entwickler von Enthusia Professional Racing und gestalteten den Einstieg in den Karriere-Modus des Spiels, genannt »Enthusia Life«, deutlich einfacher: Ihr wählt einen von zwölf Wagen und könnt direkt in die Meisterschaften einsteigen. Okay, eine Hürde gibt es doch: Ihr müsst erst einmal die knifflige Struktur des Karriere-Modus durchschauen. Aber dafür habt ihr ja uns.

Die Auto-Tombola

Das Ziel des Karriere-Modus von Enthusia ist es, sich auf einer Rangliste von Platz 1000 bis an die Spitze hochzuarbeiten. Dazu sammelt ihr in jedem Rennen gegen maximal 5 K.I.-Fahrer Punkte durch gute Platzierungen. Das Besondere daran ist, dass sich die Punktzahl nach eurem Auto richtet: Tretet ihr mit einem schwachen Wagen zu einer starken Konkurrenz an, bekommt ihr für einen Podiumsplatz wesentlich mehr Punkte, als wenn ihr mit einem PS-Monster ein paar Rostlauben abhängt. So haben wir einen Großteil des Karriere-Modus mit einem Honda Accord bestritten. Und da die schwächeren Autos in der Startaufstellung immer vorne stehen, konnten wir uns einige Spitzenpositionen vor deutlich PS-stärkeren Wagen sichern. Die Entwickler hatten neben diesem System jedoch auch einige andere interessante Einfälle: So gibt es nach einem Rennen neben den Punkten für die Rangliste auch Zähler für euren so genannten »Skill-Level« und den Tuning-Level eures Autos. Der Skill-Level hat etwas von einem Rollenspiel: Je höher dieser Level ist, umso mehr »Enthu-Punkte« habt ihr, die so etwas wie die Ausdauer eures Fahrers darstellen. Macht ihr Fehler im Rennen, indem ihr zum Beispiel mit anderen Autos kollidiert, werden euch Enthu-Punkte abgezogen. Habt ihr keine Enthu-Punkte mehr, müsst ihr eine Woche im Karriere-Modus pausieren, um neue Kraft zu tanken. Der Tuning-Level der Autos wirkt ebenfalls wie ein Rollenspiel-Element: Wenn ihr einen Wagen lange und erfolgreich fahrt, wird er vom Spiel bei jedem Anstieg des Tuning-Levels automatisch in den Kategorien »Reifen«, »Leistung« und »Gewicht« verbessert. Damit kommen wir auch zur merkwürdigsten Entscheidung der Entwickler für den Karriere-Modus: Es gibt kein Geld! Ihr kauft keine Tuningteile und schon gar keine Wagen: Nach jedem Rennen werden die Autos, die ihr geschlagen habt, per Zufallsgenerator verlost.

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