F1 2010 - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Laut, schnell, sexy: Die Formel 1 ist zurück! Und Codemasters lässt schon zu Beginn der Saison die Korken knallen. Wir haben uns F1 2010 in Birmingham angesehen!

von Thomas Wittulski,
17.03.2010 00:00 Uhr

F1 2010: Auf den ersten Screenshots sind noch die Formel 1-Wagen der vergangenen Saison zu sehen. Im fertigen Spiel dürft ihr natürlich die neuen Karren fahren. F1 2010: Auf den ersten Screenshots sind noch die Formel 1-Wagen der vergangenen Saison zu sehen. Im fertigen Spiel dürft ihr natürlich die neuen Karren fahren.

Bei den einen sorgt sie für ein Glücksgefühl sondergleichen, bei anderen dagegen für Aggression: die typische Geräuschkulisse der Formel 1. Meist sind es Männer, die sich von dem satten Sound der PS-starken Motoren betören lassen und sich dem Sport mit absoluter Leidenschaft hingeben. Es ist jedoch nicht nur der Klang, den die Fans lieben. Es ist die Geschwindigkeit, die Rivalität unter den Fahrern, es sind die paar hundertstel Sekunden, die ein Rennen entscheiden können. Es sind aber auch spektakuläre Unfälle und dramatische Geschichten, die die Königsklasse des Motorsports schreibt. All das was die Formel 1 ausmacht wollen die Rennspielexperten von Codemasters (Colin McRae: DiRT 2, Race Driver: GRID) nun in F1 2010 vereinen. Bei den Swordfish Studios in Birmingham durften wir erstmals einen ausführlichen Blick auf eine frühe Version des Spiels werfen. Auf einer Leinwand in einem abgedunkelten Meeting-Raum zeigten uns die Entwickler ihre Vision von der Formel 1.

F1 2010
Genre: Sport
Release: 24.09.2010

F1 2010: Die Rennen

F1 2010: Bei regennasser Bahn schlittern die Boliden gerne mal über die Streckenbegrenzung hinaus. F1 2010: Bei regennasser Bahn schlittern die Boliden gerne mal über die Streckenbegrenzung hinaus.

Das Rennwochenende in F1 2010 beginnt mit dem freien Training, bei dem wir die Strecke und ihre Eigenheiten kennenlernen. Außerdem lassen sich hier unterschiedliche Reifenhärten und Tankfüllungen testen. Am nächsten Tag wird es das erste Mal ernst - es geht um die Startplätze! In der Egoansicht hocken wir in unserem Ferrari in der Teambox, der Motor läuft bereits. Das Cockpit sieht genau so aus, wie wir es von Pressefotos kennen. Auf einem heruntergelassenen Bildschirm dürfen wir an den Fahrzeugeinstellungen herumdrehen, bis wir die für uns perfekte Konstellation getroffen haben. Außerdem erhalten wir hier Informationen über die Wetterlage - ausschlaggebend beispielsweise für die optimale Reifenwahl. Nun geht es auf die Strecke: Es gilt, Bestzeiten zu fahren. In der Boxengasse herrscht reger Betrieb, auch ein paar andere Teams lassen ihre Fahrer gerade auf den Asphalt los. Bei der Ausfahrt auf den Kurs heult der Motor erstmals auf und wir brausen los. Die ersten Rennszenen des Spiels lassen schon erahnen, dass es uns die Entwickler von F1 2010 nicht gerade einfach machen werden, die Ziellinie als Erster zu passieren. Dazu gehört viel Arbeit und vor allem Konzentration.

Ähnlich wie in Need for Speed: Shift wackelt die Kamera in der Egoperspektive nämlich dynamisch in alle Richtungen. Es entsteht so etwas wie Hektik - ein Gefühl, dass jeder Fehler der letzte für diesen Grand Prix sein könnte. Das wird endgültig klar, als wir aus dem Mittelfeld ins Rennen starten: Vor dem Grünzeichen stehen alle Boliden auf der Start- und Zielgerade, die Motoren dröhnen und die aus Fernsehübertragungen bekannten Flimmereffekte zieren die Strecke. Dann geht es los. Jeder versucht, sich eine freie Lücke zunutze zu machen und dabei möglichst viele Plätze nach vorn zu springen. Chaos - und wir mittendrin. Vorne an der ersten Kurve kracht es: Einzelteile fliegen spektakulär durch die Gegend. Von dem Unfall bekommen wir aber nicht viel mit, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, das Auto zu kontrollieren und uns in das Fahrerfeld einzureihen. Die Egoansicht bringt sicherlich das intensivste Renngefühl, aber auch aus den anderen Perspektiven (Verfolgerperspektive, Spoileransicht) kann sich F1 2010 - trotz einiger Ruckler - schon in dieser frühen Fassung sehen lassen.


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