Fable 2

Peter Molyneux stellte auf der Game Developer Conference den Nachfolger des erfolgreichen Xbox-Rollenspiels Fable vor.

von André Horn,
08.03.2007 21:00 Uhr

Fable 2
Genre: Rollenspiel
Release: 24.10.2008

Peters bester Freund

6. März 2007, in einem Hotelzimmer in San Francisco, erklärt uns Peter Molyneux, dass er eigentlich keine Fortsetzungen macht. Fable 2 ist eine Ausnahme. Das Spiel soll aber nicht dem bewährten „Mehr und besser“-Schema folgen. Stattdessen möchte Molyneux auch mit seinem nächsten Titel eine inspirierte Arbeit abliefern. Drei zentrale Spielelemente, erklärt uns der Maestro, sollen dafür sorgen, dass sich Fable 2 frisch anfühlt und den Spieler emotional packt. Eines davon verrät uns Molyneux in San Francsico. Er gibt euch einen ständigen Begleiter im Spiel zur Seite: einen Hund. Einen Hund?

Der Hintergedanke ist schnell nachvollziehbar. Molyneux will ein Spielelement, über das er den Spieler emotional binden, mit dem er ihn dazu bringen kann, seine Rolle in der Spielwelt ernst zu nehmen. Daher nun der Hund. Das Tier ist komplett KI-gesteuert, direkte Kommandos wird man ihm nicht geben können. Sein Verhalten richtet sich vielmehr an dem des Spielers aus. In einem Testlevel zeigt uns Molyneux einen hübsch ausmodellierten Hund, mit dem man spielen kann, der sich authentisch kratzt und auch schon mal das Bein hebt. Unser erster spontaner Spiele-Journalisten-Gedanke: Eine Mischung aus Nintendogs und der Kreatur aus Black & White.


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