Fallout 3: Operation Anchorage im Test - Review des Fallout 3-DLC

Wieviel Spiel steckt im ersten Addon zum Endzeitrollenspiel Fallout 3?

von Fabian Siegismund,
04.02.2009 16:10 Uhr

Bethesda hat es wieder getan: Wie bereits Knights of the Nine für das Rollenspiel Oblivion veröffentlicht das Entwicklerstudio auch für Fallout 3 ein Mini-Addon, und wie zuvor ist die Zusatz-Episode ihr Geld nicht wert. 800 Microsoft-Punkte verlangt Bethesda für das exklusiv über Xbox Live vertriebene Operation Anchorage von Ihnen - das entspricht rund zehn Euro. Was bekommt ihr dafür? Knapp drei Stunden uninspirierter Ballerei.

Fallout 3
Genre: Rollenspiel
Release: 17.11.2008

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Um Operation Anchorage spielen zu können, ladet euch das Addon beim Xbox Live Marktplatz herunter. Wenn ihr jetzt einen beliebigen Fallout 3-Spielstand ladet, empfangt ihr einen Radiosender, der euch zum Startpunkt einer neuen Quest leitet.

Der Funkruf führt Sie in ein Labor, in dem ihr eine Virtual-Reality-Simulation aktiviert. Darin erlebt ihr die historische Schlacht um das verschneite Anchorage: Ihr sollt drei Basen der chinesischen Invasoren stilllegen und schließlich den Oberbefehlshaber des Gegners zur Strecke bringen. Klingt spannend, ist es aber nicht: Ihr könnt keinerlei Gegenstände oder Waffen einsammeln, stattdessen zaubert euch die Simulation vorbestimmte Flinten in die Hand. Außerdem könnt ihr euch sich jederzeit an Heilungs-Terminals aufpäppeln. Rollenspiel und Spannung bleiben auf der Strecke, Operation Anchorage verkommt zu stumpfem Geballer.

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Habt ihr die Simulation überstanden (ein Klacks!), öffnet sich im Labor ein Tresor mit Goodies. Tolle Überraschung: Drei der vier Belohnungen werdet ihr auf Level 20 vermutlich gar nicht mehr brauchen. Lediglich das neue Gauss-Gewehr hat seinen Reiz: Es erzeugt über 90 Schadenspunkte pro Schuss. Ob euch das Ding allerdings zehn Euro wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.


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