Familienministerin äußert sich über Killerspiele

von Andre Linken,
09.12.2005 16:06 Uhr

Die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen meldete sich im Rahmen der Kampagne "Schau hin!" nochmals zum heiß diskutierten Thema "Killerspiele" zu Wort. So unterscheidet sie konkret zwischen "realen" und "virtuellen Killerspielen", wobei erstere durch konkrete Gewalt und Schusswechsel kategorisiert werden. Bei letzteren soll die Aussprache der Altersbegrenzung nicht mehr voreilig und unter strengeren Kontrollen geschehen. Die harte Gangart von Frau von der Leyen wird nicht zuletzt durch den Satz "im Zweifelsfall muss man ein Spiel verbieten" besonders deutlich. Gleichzeitig ruft sie aber auch die Eltern zur verschärften Kontrolle ihrer Kinder und deren Konsum von Spielen auf.

Wir fragen uns allerdings, was genau ein so genannten "virtuelles Killerspiel" sein soll. Ohne klare Definitionen gießt die Bundesregierung weiterhin Öl in die teilweise arg hitzigen Diskussionen. Klare Fronten wären da sicherlich hilfreich.


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