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Faszination Final Fantasy - Special - Was macht die JRPG-Serie so besonders?

Die Verehrung der Final Fantasy-Serie nimmt teils religiöse Züge an. Warum ist Final Fantasy so erfolgreich und was verbindet die einzelnen Teile?

von Henry Ernst,
02.03.2010 13:00 Uhr

Final Fantasy-Erfinder Hironobu SakaguchiFinal Fantasy-Erfinder Hironobu Sakaguchi

»Ich glaube nicht, dass ich in der Lage wäre, ein Action-Spiel zu produzieren. Ich denke eher, dass ich ein guter Geschichtenerzähler bin« - Hironobu Sakaguchi (Erfinder von Final Fantasy).

Wir schreiben das Jahr 1987. Ein kleiner japanischer Software-Hersteller taumelt am Rand des Untergangs. Um den drohenden Ruin abzuwenden, konzentrierte die Belegschaft um Hironobu Sakaguchi ihre gesamte kreative Kraft und all ihre Bemühungen auf ein letztes Projekt. Sollte dieses Spiel nicht den erhofften Erfolg haben, würde dies das Ende bedeuten. Der Name der Firma war Square, der letzte Versuch das marode Geschäft zu retten kam unter dem Namen Final Fantasy in die Läden.

Final Fantasy: Der Kult

Der berühmteste Bösewicht der Serie: Sephiroth (FFVII)Der berühmteste Bösewicht der Serie: Sephiroth (FFVII)

16 Jahre und über zehn Millionen verkaufte Final-Fantasy-Spiele später hat sich Squaresoft mit dem Erzkonkurrenten Enix zusammengetan und ist zu einem absoluten Branchen-Giganten aufgestiegen. In dieser Zeit hat sich Final Fantasy nicht nur zu einer der renommiertesten Rollenspiel-Serien überhaupt gemausert, sondern ist auch unzweifelhaft zu einem Teil der japanischen Pop-Kultur geworden: Die Veröffentlichung eines neuen Teils der Serie (die es mittlerweile auf elf Offline-, einen Online-Titel, sowie unzählige Merchandise-Artikel, eine Anime-Serie und einen Kinofilm gebracht hat) kommt einem Feiertag gleich (Szenen vom Verkaufsstart von Final Fantasy XIII in Japan). Die Menschen übernachten in Final Fantasy-Kostümen vor den Geschäften, Kinder schwänzen die Schule et cetera. Doch warum ist die Serie zu einem solchen Mythos geworden? Liegt es an den epischen Geschichten, dem grafischen Stil, den einschmeichelnden Melodien von Komponist Nobuo Uematsu – oder hängt es doch eher mit den Einflüssen asiatischer Philosophien und Religionen zusammen?

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