FIFA 18 - PES schnappt einige Lizenzen weg, EA greift auf erfundene Namen zurück

In FIFA 18 werden einige Vereine und Fußballer wegen fehlender Lizenzen nicht die realen, sondern erfundene Namen tragen. Die Konkurrenz-Fußballsimulation PES sicherte sich exklusiv einige Nutzungsrechte.

von Nastassja Scherling,
22.09.2017 19:00 Uhr

In FIFA 18 werden einige Spieler generische Namen tragen - Christiano Ronaldo bleibt jedoch er selbst.In FIFA 18 werden einige Spieler generische Namen tragen - Christiano Ronaldo bleibt jedoch er selbst.

FIFA und PES - die konkurrierenden Fußball-Simulationen sind Jahr um Jahr in einen Lizenz-Wettstreit verwickelt. Electronic Arts und die FIFA-Reihe sicherten sich in der Vergangenheit häufig die Exklusivrechte an Ligen, Vereinen und Spielern. Erst kürzlich haben sich zum Beispiel EA und die Bundesliga darauf geeinigt, dass das Unternehmen bis 2022 die alleinigen Nutzungsrechte an der ersten und zweiten Bundesliga erhält.

Dieses Jahr konnte sich aber auch Konami für PES 2018 die eine oder andere exklusive Partnerschaft sichern - so wie beispielsweise die Kooperation mit Inter Mailand, die Anfang September in einem Trailer enthüllt wurde.

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Spieler und Vereine in FIFA 18 umbenannt

Als direkte Konsequenz dürfen einige Vereine und Spieler in FIFA 18 nicht namentlich genannt werden und EA muss diese umbenennen. Wie ihr der Vereinsliste auf der offiziellen Website entnehmen könnt, stattet EA dieses Jahr Spieler aus zwei Ligen mit generischen, computer-generierten Namen aus. Betroffen sind Fußballer der brasilianischen Campeonato Brasileiro und der chilenischen Torneo Apertura / Clausura.

Außerdem werden nicht nur Spieler, sondern auch Vereine in FIFA 18 aus Rechtsgründen umgetauft. Den realen Namen ersetzt EA dabei beispielsweise mit dem Namen der Stadt, in der der jeweilige Fußballclub ansässig ist.

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FIFA 18 erscheint am 29. September für PS4, Xbox One, Switch, PS3, Xbox 360 und PC. Unseren Test zum Fußballspiel von EA könnt ihr hier nachlesen.


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