FIFA 07 im Test

Die WM ist vorbei, und der Fußball-Alltag hat uns wieder – und zu dem gehören nicht nur Bundesliga und Europacup, sondern auch das jähr-liche FIFA-Update.

11.10.2006 10:43 Uhr

Zuerst einmal wollen wir endgültig alle Vorbehalte und –urteile abbauen, die immer noch bei einigen fußballbegeisterten Zockern vorherrschen: Obwohl die Entwickler der FIFA-Reihe schon seit Jahren an einer Simulation basteln, sollte spätestens mit FIFA 07 klar sein, dass das Spiel kein oberflächlicher Arcade-Kick mehr ist. Stattdessen verfolgt das EA-Team aus Vancouver ganz eindeutig das Ziel, der Vorzeige-Simulation Pro Evolution Soccer die Stirn zu bieten. Dabei zeigen sie viele gute Ansätze und haben in einigen Belangen sogar die Nase vorn, allerdings gibt es auch eklatante Schwächen, die negativ ins Gewicht fallen. Im Fol-genden zeigen wir euch auf, was für und was gegen FIFA 07 spricht.

FIFA 07
Genre: Sport
Release: 29.09.2006

Raum für Kreativität

Eine der augenscheinlichsten Neue-rungen ist, dass die Spieler den Ball zwar eng am Fuß führen, sich das Spielgerät aber unabhängig von der Animation des Spielers bewegt. So wirken die Vorstöße und Dribblings der Kicker lange nicht mehr so künstlich wie bei früheren FIFA-Titeln. Auch das Passsystem funktioniert diesmal deutlich besser: Ihr schiebt den Ball mit schnellen Kurzpässen durchs Mittelfeld oder schickt einen Stürmer mit einem Steilpass in den Raum. Dabei habt ihr das Gefühl, deutlich mehr Freiraum für Kreativität zu genießen als früher. Das mag aber auch ein Stück weit daran liegen, dass die K.I. der CPU-Spieler selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nicht bissig genug agiert: Eure Ge-genspieler machen die Räume nicht eng genug, und ihr werdet in den Zweikämpfen zu selten gefordert.


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