FIFA 13 - »Wir werden den Kampf gegen Hacker nie gewinnen«

Nach den Hack-Angriffen auf FIFA 12 arbeitet Electronic Arts konzentriert daran, die Fußballsimulation FIFA 13 sicherer zu machen. Laut Frank Gibeau, EA-Präsident, arbeitet man dabei auch mit Microsoft zusammen.

von Maximilian Walter,
21.08.2012 11:48 Uhr

Hacker sollen es in FIFA 13 scherer haben, verspricht EA-Präsidet Frank Gibeau.Hacker sollen es in FIFA 13 scherer haben, verspricht EA-Präsidet Frank Gibeau.

Eine Sicherheitslücke in FIFA 12 machte es Hackern kurze Zeit nach dem Release möglich, Nutzerdaten von Xbox LIVE und EA-Origin-Accounts zu klauen. Das soll im Nachfolger FIFA 13 nicht mehr passieren, verspricht der EA-Präsident Frank Gibeau.

»Wir haben eine Menge gelernt. Viele Firmen leiden momentan unter diesen Angriffen. Es gibt viele ausgeklügelte Hacks in der Spieleindustrie und es ist ein anhaltender Kampf. Wir nehmen es sehr ernst und stecken eine Menge Ressourcen rein. Auch die Erfahrung aus FIFA 12 fließen in die Arbeiten ein,« sagte er gegenüber joystiq.com.

Dafür arbeitet EA auch eng mit Microsoft zusammen. Das US-Unternehmen soll dabei helfen, diverse Anti-Hack-Maßnahmen in FIFA 13 einzubauen. Doch Gibeau glaubt, dass der Kampf gegen Hacker nicht zu gewinnen ist. »Wir werden diesen Kampf nie gewinnen. Sobald du den Sieg erklärst, kommt irgendwer zur Tür rein und zeigt dir, dass dem nicht so ist. Deshalb muss man kontinuierlich dran bleiben und Account-Daten als das Wichtigste behandeln.«

FIFA 13 erscheint am 27. September 2012 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3. Welche Änderungen die Spieler erwarten, verrät unsere Vorschau zu FIFA 13.

gamescom-Vorschau zu FIFA 13 2:33 gamescom-Vorschau zu FIFA 13


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