FIFA Street im Test - Fummeln erlaubt

FIFA Street legt im Test für PS3 und Xbox 360 ordentlich vor: Das Straßen-Fußballspiel sieht super aus, bietet viel Abwechslung bei den Modi und lässt uns fummeln, wie beim dritten Date.

von Tobias Veltin,
15.03.2012 12:52 Uhr

Electronic Arts verfrachtet seine FIFA-Kicker vom großen Rasenspielfeld auf Kunstrasen, Hallenboden und blanken Asphalt. In unserem Test zu FIFA Street für PlayStation 3 und Xbox 360 klären wir, ob die Straßenbolzerei genauso viel Spaß macht wie der »große Bruder« FIFA 12 .

FIFA Street ist eigentlich der bereits der vierte Teil der Straßenfußballserie von Electronic Arts, doch zum ersten Mal bekommt der Titel einen realistischen Ansatz. Keine Comicfiguren, keine Gamebreaker, kein übertriebenes Gehabe. Nur Straßenfußball. Und der unterschiedet sich von »normalen« Fußballspielen wie etwa FIFA 12 hauptsächlich durch die Größe der Spielfelder und die Anzahl der Spieler. Meistens fünf gegen fünf.

Test-Video zu FIFA Street Test-Video zu FIFA Street

Doch das ist längst nicht alles, denn einen Großteil der Faszination von FIFA Street machen die vielen verschiedenen Fußballdisziplinen aus. Futsal zum Beispiel funktioniert wie die »echte« Spielvariante auf kleinem Feld, mit Auslinien und Fouls. Bei den Panna-Regeln gibt’s Punkte für das Tunneln und Austricksen des Gegners. Und bei »Letzter Mann« kriegt jedes Team pro geschossenem Tor einen Spieler abgezogen. Wer seine Kicker als erstes vom Feld hat, gewinnt.

FIFA Street
Genre: Sport
Release: 15.03.2012

Bundesliga auf dem Hinterhof

Insgesamt gibt es mehr als fünf unterschiedliche Spielvarianten. Wer will, kann aber auch eigene Regeln erstellen: Spielerzahl, Fouls und Siegbedingung des Matches (Punkte, Tore etc.) stellt ihr bequem in einem Menü ein. So gibt es auch auf lange Sicht viel herumzuexperimentieren und zu verfeinern. Viel zu entdecken gibt es auch bei den Spielarealen, denn die sind sowohl vielfältig wie auch abwechslungsreich.

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Ihr kickt sowohl in modernen Turnhallen, schäbigen Hinterhöfen, auf Basketballfeldern oder maroden Parkplätzen. Bei der Teamauswahl gibt es auch Clubteams aus den größten europäischen Ligen - wer also gerne mit einer Auswahl von Hannover 96 auf dem Hinterhof kicken will, kann das in FIFA Street tun.

Kick um Klamotten

Für Einzelspieler ist besonders der World-Tour-Modus interessant. Darin begleitet ihr ein Team auf Events überall auf dem Globus. Zu Beginn erstellt ihr im Editor einen Kapitän, danach noch Teamlogo, Clubname sowie Mitspieler (könnt ihr erstellen oder automatisch vom Spiel generieren lassen), und los geht’s.

Auf der Weltkarte erwartet euch eine gesunde Mischung aus allen Street-Fußballarten, für abgeschlossene Turniere gibt es neue Ausrüstung und Klamotten für eure Kicker. Euer Team rüstet ihr auch nach und nach mit Skillpunkten in verschiedenen Bereichen wie Dribbling, Schusskraft oder Torwartstärke auf und entwickelt somit nach und nach das Team.

Tricks : Schon nach kurzer Zeit beherrscht man einfache Tricks und erzielt tolle Tore. Tricks
Schon nach kurzer Zeit beherrscht man einfache Tricks und erzielt tolle Tore.

Schauplätze : Die Schauplätze sind ziemlich abwechslungsreich. Hier kickt ihr zum Beispiel in einer Lagerhalle.Schauplätze
Die Schauplätze sind ziemlich abwechslungsreich. Hier kickt ihr zum Beispiel in einer Lagerhalle.

Editor : Im Editor erstellt ihr zuerst den Kapitän eures World-Tour-Teams.Editor
Im Editor erstellt ihr zuerst den Kapitän eures World-Tour-Teams.

Trainingsmodus : Im Trainingsmodus könnt ihr ganz in Ruhe und ohne Gegner eure Tricks trainieren. Trainingsmodus
Im Trainingsmodus könnt ihr ganz in Ruhe und ohne Gegner eure Tricks trainieren.

Schade nur, dass es in den meisten Turnieren bloß um irgendwelche lizenzierten Klamotten oder Ausrüstung geht. Trotzdem ist der World-Tour-Modus durch die vielen verschiedenen Events und die Teamentwicklung äußerst spaßig und motivierend. Doch für den echten Fußballspaß braucht ihr ein paar menschliche Mitspieler: Gerade im Mehrspieler-Modus ist FIFA Street eine unglaubliche Gaudi. Freudenschreie, Bisse ins Pad und höhnisches Gelächter, wenn man den besten Kumpel mal wieder getunnelt hat, sind vorprogrammiert.


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