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The Expendables - Filmkritik - Der ultimative Männerfilm?

Kai, 80er-Jahre-Actionexperte, hat sich Stallones Actionkracher angesehen: Taugt das Gipfeltreffen der Altstars etwas, oder ist »The Expendables« doch verzichtbare Zelluloidverschwendung?

von Kai Schmidt,
25.08.2010 15:03 Uhr

The Expendables sind eine schlagkräftige Söldnertruppe für besonders knifflige Aufträge.The Expendables sind eine schlagkräftige Söldnertruppe für besonders knifflige Aufträge.

Nach »Rocky Balboa« und »John Rambo« kehrt Sylvester Stallone mit »The Expendables« auf den Regiestuhl zurück. Wie in seinen vorherigen Werken gibt sich der 64-Jährige mit der Rolle des Regisseurs aber nicht zufrieden und übernimmt gleich noch den Part des Hauptdarstellers. Da es sich bei »The Expendables« aber nicht um eine One-Man-Show, sondern um einen »Men on a Mission«-Streifen mit einem ganzen Söldnerteam handelt, hat sich Stallone namhafte Unterstützung geholt: Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Terry Crews, Randy Couture, Mickey Rourke, Eric Roberts, Gary Daniels und Stone Cold Steve Austin hauen sich gegenseitig die Vorderzähne krumm. Zur Krönung dieses Gipfeltreffens der Actionstars geben sich sogar Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger bei einem höchst unterhaltsamen Kurzauftritt die Ehre.

The Expendables: Echte Kerle

The Expendables: Trotz seiner mittlerweile 64 Jahre macht Sylvester Stallone eine gute Figur.The Expendables: Trotz seiner mittlerweile 64 Jahre macht Sylvester Stallone eine gute Figur.

Die Story dreht sich um eine Söldnertruppe, die sich selbst »The Expendables«, also »Die Entbehrlichen« nennt. Unter der Führung von Barney Ross (Sylvester Stallone) kümmert sich das Team zu Beginn des Films um ein paar Piraten, die Geiseln genommen haben. Da es sich dabei um die klassische Einführungssequenz der Charaktere handelt, ist klar, dass die Typen ratzfatz weggeputzt sind. Einfach um zu zeigen, was die Expendables so drauf haben und dass sie nicht nur Kollegen, sondern Freunde sind. Echte Männerfreunde natürlich! Lee Christmas (Jason Statham) wetteifert mit Barney darum, wer die Gegner schneller erledigen kann: Barney mit seiner Wumme oder Lee mit den Wurfmessern. Der Mann fürs Grobe, Hale Caesar (Terry Crews), und Sprengstoffexperte Toll Road (Randy Couture) halten sich dagegen eher im Hintergrund. Außerdem zeigt sich, dass all die Jahre im Einsatz nicht spurlos an den Kerlen vorbeigegangen sind: Schwede Gunnar (Dolph Lundgren) dreht durch. Er stellt sich erst gegen Yin Yang (Jet Li, der Rollenname lautet wirklich so) und dann gegen seine Kameraden. Das hindert die Jungs aber nicht daran, den Auftrag erfolgreich zu beenden und nach Hause zu jetten, wo sie im Tattoo-Studio von Ex-Expendable Tool (Mickey Rourke) auf den nächsten Job warten.

The Expendables: Gipfeltreffen der Action-Stars

The Expendables: Wer genau hinsieht, erkennt, dass Mickey Rourke seine Szenen während der Arbeiten zu Iron Man 2 abdrehte.The Expendables: Wer genau hinsieht, erkennt, dass Mickey Rourke seine Szenen während der Arbeiten zu Iron Man 2 abdrehte.

Das Warten auf einen neuen Job führt zur im Vorfeld wohl meistdiskutierten Szene des Films: Den nächsten Job soll sich Barney nämlich während eines Treffens mit Mr. Church (Bruce Willis) abholen. Doch der erwartet noch einen zweiten Kandidaten: Trench (Arnold Schwarzenegger). Barney und Trench kennen sich von früher. Die Beiden verbindet eine Art Hassliebe, und so werfen sie sich gegenseitig neckische Sprüche an den Kopf. Doch Trench hat keine Zeit: Er will laut Barney lieber Präsident werden und lässt dem Rivalen den Vortritt: »Gib den Job meinem Freund hier. Er steht auf solche Dschungelabenteuer.« Besonderes Lob verdient der Verleih hier für die deutsche Fassung, da Stallone und Schwarzenegger traditionell den gleichen Synchronsprecher haben. Statt einem der Darsteller eine ungewohnte Stimme zu verpassen (wie man es beim Bruce Willis/ Dolph Lundgren-Problem getan hat), hat man für das Zusammentreffen der zwei Action-Ikonen Stammsprecher Thomas Danneberg einfach doppelt besetzt. Das ist zwar etwas kurios, doch durch seine wandlungsfähige Stimme schafft es Danneberg einigermaßen, den Dialog mit sich selbst glaubhaft rüberzubringen. Anschließend fliegen Barney und Christmas in eine südamerikanische Bananenrepublik, deren Militärdiktator sie ausschalten sollen. Die beiden sondieren die Lage, geraten natürlich in die Bredouille und hinterlassen bei ihrer Flucht qualmende Trümmerhaufen. Doch hier kommt der Film erst richtig in Fahrt: Stallone und Co legen es auf ein halbstündiges, mit Explosionen, Prügeleien und Schießereien gespicktes Finale an, das man als Action-Fan gesehen haben sollte!

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