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Filmkritik zu The Expendables 2

Testosteron Overload

Stallone, Schwarzenegger, Statham, Willis und Co. sind mit The Expendables 2 zurück im Kino. Also Kopf aus und Augen auf, denn der zweite Teil dieser selbstironischen Krawumm-Serie kann seinen Vorgänger mühelos überbieten.

Von Anne Facompre |

Datum: 30.08.2012


Zum Thema » Kino-Trailer zum Film Szenen aus The Expendables 2 » Filmkritiken auf GamePro.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Expendables 2 im Test Was kann das Spiel zum Film Die alternden Alphamännchen sind zurück! Als Actionfan kann man sich wohl kaum einen besseren Abschluss zum Kinosommer 2012 wünschen. Zwei Jahre nach The Expendables kommt auch Teil zwei mit einem Kinoplakat daher, das vor großen Namen nur so strotzt. Dass das kein Garant für eine solide Story ist, beweist Regisseur Simon West leider sofort.

Trotzdem dürfte die Testosteron-Truppe rund um Anführer Barney Ross (Sylvester Stallone) auch hierzulande wieder Massen in die Kinos locken. Und dem Zweifler sei gesagt, dass man den ersten Teil selbstverständlich nicht gesehen haben muss, um bei The Expendables 2 folgen zu können. Hier geht es nicht um stimmige Zusammenhänge. Hier geht es, wie sollte es auch anders sein, um Geballer, Action, Effekte und coole One-Liner.

Die Story

Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham), Yin Yang (Jet Li), Gunnar Jensen (Dolph Lundgren), Toll Road (Randy Couture) und Hale Ceasar (Terry Crews) sind zurück. Diesmal wird die Truppe durch Nesthäkchen Billy the Kid (Liam Hemsworth) und der schlagfertigen und kampferprobten Maggie (Yu Nan) verstärkt. Erneut nehmen sie einen Auftrag von Mr. Church (Bruce Willis) an. Gefährlich ja, aber die Jungs versprechen sich davon ne Menge Geld.

The Expendables 2
Die Expendables sind zurück - größtenteils in bekannter Besetzung.

Aber, wie soll es anders sein, nichts verläuft nach Plan und einer der Expendables muss sogar sein Leben lassen. Daraufhin kennt Ross nur noch eine Mission, was die Täter angeht: Verfolgen, finden, töten. Unverhofft stoßen sie bei ihrer Mission auf eine gefährliche Verschwörung. Diesmal steht die halbe Welt auf dem Spiel und eine nicht gerade kleine Menge Plutonium läuft auch noch Gefahr, in die falschen Hände zu geraten.

Mut zum Klischee

Sylvester Stallone, der beim ersten Teil noch auf dem Regiestuhl saß, hat diesen diesmal an Simon West weitergegeben. Womöglich, damit Sly sich voll und ganz auf seine – selbstverständlich überaus komplexe – Figur konzentrieren konnte. Und West ist natürlich nicht die schlechteste Wahl. Immerhin hat der Regisseur reichlich Actionerfahrung und kann Filme wie Con Air, Lara Croft: Tomb Raider und The Mechanic auf seinem Lebenslauf verbuchen. Da kommt ihm die alternde Truppe Actionstars wahrscheinlich ganz gelegen.

The Expendables 2 : Die Stars des Films auf einen Blick. Die Stars des Films auf einen Blick.

Und, auch wenn The Expendables 2 kein filmisches Meisterwerk ist, so muss man West doch lassen, dass er mit seinem Mut zum Klischee und der überspitzen Selbstironie einen Film erschaffen hat, der immerhin besser ist als der erste Teil. Dass das bei dem überaus Story-armen Vorgänger nicht wirklich schwer ist, lassen wir da einfach mal großzügig außer Acht.

Bei The Expendables 2 wird nicht auf Logik oder gar Realismus gesetzt. Hier geht es ums Ballern und ... nein, eigentlich geht es nur ums Ballern. Getrost dem Motto »verfolgen, finden, töten« lässt West seine Brigade schießen und kämpfen bis kein Gegner mehr steht.

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Maniac_Cop
#1 | 30. Aug 2012, 15:35
CHUCK NORRIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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X_MCX_X
#2 | 30. Aug 2012, 15:50
[QUOTE=Maniac_Cop]CHUCK NORRIS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!![/QUO TE]

...ist Schnee von gestern.
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IgsUepsilonTset
#3 | 30. Aug 2012, 20:19
Also ich muss sagen ich finde die Filmkritiken hier immer sehr gelungen aber diese hier ist einfach nur SCHUND und das aufs aller feinste. Es wird sich hier an der fehlenden Story aufgeregt etc.

Der Film soll einen nicht wie etwas "Der Pate", "Inception" oder "Fight Club" aufgrund der Story fesseln, hierbei geht es einfach darum das man mal entspannt die brachiale Action und die genialen Sprüche genießt. Wer guckt sich bitte "Transporter" wegen der Story an, niemand. Es gibt Filme die einfach nur durch "doofe" Sprüche und übertirebene Action spaß machen und nicht weil gerade der dritte Twist bei "Departed" aufgedeckt wurde.

Es stimmt es ist schade das "Jet Li" nur am Anfang dabei ist, dafür gibts aber eine aushilfs Asiatin, die für einige coole Szenen verantwortlich ist die mit "Jet Li" so nicht geklappt hätten.
Und das einer der Expandables stirbt ist auch ok, da das die Story des Films ist "RACHE".

Zudem erhoffen sich die "Expandables" kein Geld, sie werden gekillt wenn sie den Auftrag nicht übernehmen, wer bei der einfachen Handlung schon durcheinader kommt und sich dann sogar noch darüber aufregt ist schon etwas komisch, zumindest für mich.
"Van Damm" muss nicht freudestrahlend durch die Gegend laufen, er soll den bösen Arsch spielen den man auch gerne mal ein paar Schläge verpassen möchte und das gelingt ihm.

Man hätte aber mal kritisieren können das "Stallone" und "Schwarzenegger" den gleichen Synchronsprecher haben. Haben sie ja in jedem Film, aber an der ein oder anderen Stelle im Film fand ich es etwas unpassend, wenn durch einen dunklen Gang gelatscht wird und man die Gesichter nicht erkennt, fragt man sich wer von beiden jetzt redet oder das in einer Bar statt bei "Tool" dem Ex-Expandable abgehangen wird, damit man auch nochmal "Mickey Rourke" als Cameo hat und nochmal ein paar lustige Szenen entstehen.

Der Film ist kein Meisterwerk wie etwa "The Dark Knight", aber das will er auch garnicht, er will die Zeit des Films unterhalten und das schaft er. Wenn eine Ansammlung von von sovielen Actionstars geboten wird, erwartet niemand eine Story man erwartet Dialoge wie "Was ist das?"
"Blaues Licht."
"Was machte es?"
"Blau leuchten."
Und nicht "Was ist ein Paradoxon und warum ist ein Paradoxon ein Paradoxon und was hat die Relativitästheorie damit zu tun und wieso können die Illuminaten das beieinflussen blablablablabla".

Es kommt hier so rüber als ob "The Expandables 2" der zweit schlechteste Film der Welt ist und der einzige der schlechter ist wäre dann "The Expandables", aber dem ist nicht so, der Film ist einer der vesten Filme in diesem Bereich. Man will Action und die wird einem hier geboten.

Zudem finde ich es gut das der Expandable stirbt, der hat eh nicht zur Truppe gepasst.

PS: Es ist zwar nicht Notwendig aber empfehlenswert den erstling zu sehen, da es ein paar Witze gibt die auf der ersten Teil basieren.
"Hast du gewonnen?" oder "Kannst du mich hören?"
Das sind Anspielungen auf den erstling, also kann man das auch ruhig erwähnen.
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Master Chief 1978
#4 | 31. Aug 2012, 02:44
Für mich der Film des Jahres!

Ich bin mit den Filmen von Arnie, Dolph, Sly und Co. aufgewachsen. Ein Fest für alle Action Freunde. Hier habe ich nicht wie bei Drak Knight Rises auf die Uhr gesehen und mich gefragt wann er endlich vorbei ist. Was schon Vorbei? Ein paar mehr ruhige Szenen und etwas mehr Story hätten dem Film gut getan das stimmt. Trotzdem, trotz Chuck Norris ein toller streifen!

Warum hat man ein Frau das Review zu dem Film machen lassen? Garantiert nicht die angepeilte Zielgruppe oder? Übrigens, JCVD kann nur noch diesen Gesichtsausdruck, zuviel Lifting! :-) Bloodsport war übrigens ein Super Film!
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Maniac_Cop
#5 | 04. Sep 2012, 10:52
Zitat von X_MCX_X:


...ist Schnee von gestern.


Manche Leute werden Chuck Norris nie verstehen......
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