Final Fantasy 15: Episode Duscae - Eine Stunde mit der Demo

Wer Episode Duscae, die Demo zu Final Fantasy 15 ab dem 20.3. spielen will, muss Final Fantasy Type-0 HD zum Vollpreis kaufen. Wir haben die FF15-Demo eine Stunde lang gespielt. Ist sie ihr Geld wert?

von Ann-Kathrin Kuhls,
10.03.2015 16:00 Uhr

Final Fantasy 15: Episode Duscae - Vorschau-Video: So funktioniert das Kampfsystem Final Fantasy 15: Episode Duscae - Vorschau-Video: So funktioniert das Kampfsystem

Vier Jungs haben mitten in der Wildnis einen Motorschaden. Klingt zunächst erst einmal wie der typische Beginn eines Horrorfilms. Oder eben nach Final Fantasy 15: Episode Duscae, der ersten Demo des Japan-Rollenspiels Final Fantasy 15. Und was haben wir lange warten müssen.

2006 wurde der Titel – damals noch PlayStation-3-exklusiv und unter dem Titel Final Fantasy 13 Versus – angekündigt, und außer wilden Gerüchten gab es zunächst erstmal rein gar nichts. Sieben Jahre später hob Publisher Square Enix dann auf der E3 den Titel aus der Versenkung, und noch einmal zwei Jahre später hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, eine Demoversion anzuspielen.

Was ist Episode Duscae und wie bekomme ich diese FF15-Demo?
Episode Duscae (ausgesprochen: Episode Duscä) ist eine spielbare Demo des demnächst erscheinenden Final Fantasy 15. Die ist allerdings nur in der Erstauslieferung von Final Fantasy Type-0 HD für PS4 und Xbox One enthalten, die ab dem 20.03.2015 erhältlich ist. Eine Demo gibt es also nur in Verbindung mit dem Vollpreisspiel, ebenfalls ab dem 20.03.2015.

Final Fantasy 15
Genre: Rollenspiel
Release: 29.11.2016

Kristallschwund

Final Fantasy 15 ist, genau wie die Lightning-Trilogie, Teil der Fabula Nova Crystallis, einer Sammlung von Spielen mit gleicher Mythologie. Kristalle verhalfen den Königreichen der Erde zu unglaublicher Macht, stürzten sie aber in einen Krieg, infolgedessen alle Kristalle bis auf einen verlorengingen. Das Königreich Lucis ist mit Hilfe des letzten Kristalls zu einer reichen und technisch hoch entwickelten Nation geworden, während die anderen Nationen einen Schritt zurück in Richtung Mittelalter gemacht haben.

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Dementsprechend angespannt sind die Beziehungen zwischen den Ländern, vor allem zwischen Lucis und seinem Nachbarstaat Niflheim. Zu Beginn des Spiels nutzt Niflheim Friedensverhandlungen für einen verheerenden Angriff auf das friedliche Lucis, erbeutet den Kristall und startet beinahe augenblicklich Angriffe gegen sämtliche Nationen in Reichweite. Aus diesem Chaos flieht Lucis Kronprinz Noctis zusammen mit drei seiner engsten Vertrauten. Und einem schicken Sportwagen.

Stadt, Land, Behemoth

Genau dieser lässt die Gruppe aber bald im Stich, ein Motorschaden sorgt für einen unfreiwilligen Zwischenstopp. Hier beginnt unsere Demo. Um sich die Reparatur leisten zu können, müssen die Jungs nämlich die nötigen Gil auftreiben, traditionsgemäß die Währung in einem Final-Fantasy-Spiel. Gut, dass wir unsere Panne in der Nähe eines Waldes hatten, in dem ein Behemoth sein Unwesen treibt.

Für dessen Beseitigung winkt uns nämlich ein hohes Kopfgeld. Das finden wir übrigens an einem schwarzen Brett mitten in der Pampa. Eine ausführliche Einleitung geht anders. Bevor wir uns jetzt jedoch den felligen Giganten vorknöpfen, erwartet uns erst einmal ein Kampf-Tutorial.

Unsere Freunde, die uns schon unser ganzes Leben kennen, scheinen nämlich vergessen zu haben, ob wir kämpfen können oder nicht. Also stellen wir uns unserem Freund und Mentor Gladiolus zum Kampf. Und der ist eindeutig actionlastiger als in den Vorgängern.


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