Fire Emblem: Shadow Dragon im Test - Review für Nintendo DS

Die Neuauflage des Rundenstrategie-Klassikers für Nintendo DS fordert auch Taktikfüchse. Und das ist gut so.

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Vor einhundert Jahren wurde der böse Drache »Medeus« getötet und das Königreich »Altea« geboren. Nun erwacht das schuppige Ungetüm, das einst durch die heilige Klinge »Falchion« niedergestreckt wurde, zu neuem Leben - Altea ist erneut bedroht. In der Rolle des jungen Prinzen Marth liegt es nun an euch, die Gefahr abzuwenden, den bösartigen Flattermann zu töten und das Königreich zu retten. Die Handlung von Fire Emblem: Shadow Dragon ist Serienkennern bereits vertraut: Bei Nintendos DS-Strategiespiel handelt es sich nämlich um ein Remake des ersten (Japan-exklusiven) Fire Emblem-Titels Shadow Dragons and the Blade of Light, der im Jahr 1990 auf dem Famicom (japanisches Pendant zum NES) erschien.

Drachentöter

Das DS-Modul beherbergt insgesamt 25 Kapitel. Jeder Spielabschnitt bringt eine Schlacht mit sich. Vor Beginn der Auseinandersetzungen stellt ihr euch einen individuellen Trupp zusammen, der für gewöhnlich aus acht bis 14 Verbündeten besteht. In Shadow Dragon erwarten euch übrigens 36 unterschiedliche Charakterklassen, wie beispielsweise »Falkenritter«, »Helden«, oder »Söldner«. Jede Kämpferklasse verfügt wie üblich über besondere Fähigkeiten, die ihr bei der Zusammenstellung eurer Truppe beachten solltet: So haben berittene Einheiten grundsätzlich einen größeren Bewegungsradius als lahme Fußtruppen. Zauberer und Bogenschützen zermürben eure Gegner aus sicherer Distanz, Krieger behaupten sich an der Front im Nahkampf.

Die zweckmäßigen 3D-Landschaften sind serientypisch in quadratische Felder unterteilt. In den rundenbasierten Kämpfen bewegt ihr eure Spielfiguren zunächst an die gewünschte Position auf dem jeweiligen Areal. Dort angekommen wählt ihr eine Aktion aus (»Angreifen«, »Zaubern«, »Gegenstand benutzen« etc.). Im Vergleich zur Famicom-Variante wartet die DS-Version mit dem Waffendreieck-Kampfsystem (Axt, Schwert, Lanze) auf, das erst in späteren Serienteilen integriert wurde. Ähnlich wie beim Stein-Schere-Papier-Prinzip hat jeder Waffentyp einen Vorteil gegenüber anderen Waffen: Schwerter sind effektiv gegen Äxte, Äxte haben einen Vorteil gegenüber Lanzen, und Lanzen eignen sich gegen Schwerter. Spielerisch setzt Shadow Dragon damit auf Altbewährtes und tut gut daran. Der grafische Neuanstrich steht dem Seriendebüt gut zu Gesicht, und der große Umfang hält Handheld-Taktiker eine ganze Weile bei Laune.

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