Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Fire Emblem: Radiant Dawn im Test

Neuerungen? Fehlanzeige. Grafik? GameCube-Niveau. Spielspaß? Ja – wenn ihr hart im Nehmen seid!

von Gamepro Redaktion,
20.03.2008 15:21 Uhr

Die Entwickler von Intelligent Systems standen bei der Programmierung der Wii-Premiere von Fire Emblem sicherlich vor keiner ganz einfachen Aufgabe. Schließlich hat die Serie eine fast zwanzigjährige Tradition und viele treue Anhänger. Trotzdem dürften sich Kenner des drei Jahre alten Vorgängers beim ersten Spielkontakt verwundert die Augen reiben: Das sieht doch genauso aus wie der drei Jahre alte GameCube-Vorgänger Path of Radiance! Obendrein spielt sich das Wii-Debüt der Strategie-Serie nahezu identisch. Dementsprechend tragt ihr die rundenbasierten Kämpfe wie gehabt auf zweckmäßigen, optisch allerdings ziemlich unspektakulären 3D-Karten aus und verfolgt etliche Dialoge, die in langweiligen Standbildern inklusive Texteinblendungen ablaufen. Deutsche Sprachausgabe genießt ihr nur im schönen Intro und in den äußerst seltenen Cutscenes. Die in vier Kapitel und insgesamt 44 Missionen unterteilte Story knüpft direkt an den Vorgänger an und gibt euch die Kontrolle über die Mitglieder des Bunds der Morgenröte, der sich den bösen Begnion-Truppen entgegen stellt, um das unterjochte Land Daein zu befreien. Die Geschichte um das silberhaarige Mädchen Micaiah, ihres Zeichen Anführerin des Weltenretter-Trupps und mit Heilkräften ausgestattet, wird allerdings wenig spannend erzählt und ist obendrein ziemlich vorhersehbar.

Keine Experimente

Wird Micaiah anfangs nur von zwei Freunden begleitet, begegnet ihr im Spielverlauf über 70 Charakteren, die allesamt mit eigenen Statistiken ausgestattet sind und in vielen Fällen bereits in den Vorgängern einen Auftritt hatten. Der Spielablauf ist altbekannt: Nach einem Textdialog folgt in der Regel ein Kampf, für den ihr acht bis zwölf Mitstreiter rekrutiert. Von Nahkämpfern und Distanz-Spezialisten wie Bogenschützen über Magier bis hin zu Heilern stellt ihr euren Trupp mit den unterschiedlichsten Charakteren zusammen. Auf dem Schlachtfeld bewegt ihr eure Figuren rundenweise über quadratische Felder, wobei der Bewegungsradius von Faktoren wie Charakterklasse und Reittieren abhängt; berittene Einheiten haben stets eine größere Reichweite. Ist euer Charakter am Zug, wählt ihr im Aktionsmenü aus verschiedenen Befehlen, etwa Angriff oder dem Benutzen von Items. Entscheidet ihr euch für eine Attacke, schaltet das Bild in den Kampfbildschirm um und ihr seht zu, wie die Streithähne aufeinander eindreschen beziehungsweise sich mit Feuerbällen, Blitzen oder Pfeilen beschießen. Für jede Attacke, Parade oder den Einsatz von Zaubern sacken eure Figuren Rollenspiel-typisch Erfahrungspunkte ein und steigen mit der Zeit stufenweise auf.

1 von 4

nächste Seite



Kommentare(2)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.