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Forbidden Siren im Test

Sonys neues Horror-Spiel versetzt euch in die modrigen Köpfe verfaulter Zombies.

25.03.2004 09:44 Uhr

In einigen Levels schleppt ihr einen Begleiter mit. Per Aktionsmenü gebt ihr ihm Befehle. Screen: Playstation 2In einigen Levels schleppt ihr einen Begleiter mit. Per Aktionsmenü gebt ihr ihm Befehle. Screen: Playstation 2

Erdbeben und heulende Sirenen sind eigentlich nichts Ungewöhnliches. Wenn sich danach allerdings Flüsse mit Blut füllen und ehemals friedliche Bürger zu mordlüsternen Zombies mutieren, kann etwas nicht mit rechten Dingen zugehen. Das sagen sich auch die zehn Überlebenden des übernatürlichen Phänomens, das die japanische Stadt Hanyuda heimgesucht hat. Zum Glück haben einige der Überlebenden seit dem Vorfall die nützliche Fähigkeit, sich in den Kopf herumwankender Zombies zu projizieren. Sie können sehen, was die Untoten sehen - und ihnen so aus dem Weg gehen.

Durch die Augen eines Zombies

Das neblige Kleinstadt-Szenario von Forbidden Siren erinnert stark an Konamis Grusel-Knüller Silent Hill: Nur mit einer Taschenlampe bewaffnet kämpft ihr euch als einer von zehn möglichen Charakteren durch die graue Suppe und versucht, den überall herumschlurfenden Zombies aus dem Weg zu gehen. Aus dem Weg gehen? Warum nicht einfach umlegen? Ganz einfach: Anders als in gängigen Horror-Spielen wie Resident Evil oder Silent Hill übersteht eure Spielfigur meist nur ein bis zwei feindliche Attacken und hat kein Waffenarsenal im Gepäck. Deshalb müsst ihr mithilfe eurer Fähigkeit durch fremde Augen zu sehen, die Lage der Gegner ausmachen und die fauligen Schergen entsprechend umgehen. Mit der R2-Taste schaltet ihr auf »Empfang«. Außer statischem Rauschen werdet ihr beim ersten Versuch aber nicht viel reinbekommen. Mit dem linken Analogstick startet ihr deshalb den »Sendersuchlauf«, bis ihr im Kopf eines Zombies seid. Nun gilt es, die Position des muffigen Kameraden ausfindig zu machen, um ihm nicht in die Arme zu laufen. Anhand der Umgebung und eurer Karte sollte das kein allzu großes Problem sein. Da ihr es in jedem Level nicht nur mit einem einzigen torkelnden Kadaver zu tun habt, dürft ihr vier »Sender« auf den Aktionstasten des Controllers speichern, um jederzeit bequem zwischen ihnen hin und her schalten zu können. Seid ihr ins Blickfeld eines Gegners geraten, macht euch das Spiel durch kurzes Umschalten in dessen Perspektive darauf aufmerksam. Aus der Zombiesicht erkennt ihr eure Position an einer farbigen Markierung.

Die Rätsel sind nicht allzu fordernd: Hier müsst ihr beispielsweise eine Brechstange finden. Screen: Playstation 2Die Rätsel sind nicht allzu fordernd: Hier müsst ihr beispielsweise eine Brechstange finden. Screen: Playstation 2

Besonders knifflig wird es, wenn ihr einen Schützling an eurer Seite habt: Mit den Befehlen »Warten« oder »Herkommen« lotst ihr euer Anhängsel sicher durch den Level. Um die wurmzerfressenen Fieslinge von eurem Mitläufer abzulenken, könnt ihr sie durch Rufe oder laute Geräusche auf eine falsche Fährte locken. Ab und an dürft ihr aber auch mit der Schrotflinte um euch ballern. Entgegen anderen Genre-Vertretern läuft Forbidden Siren nicht linear ab. Das bedeutet, dass ihr euch in der Rolle von insgesamt zehn Charakteren durch unzählige Mini-Episoden schleicht, die auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben. Erst im späteren Verlauf merkt ihr, dass die Schicksale der zehn Personen eng miteinander verknüpft sind. Innerhalb der Episoden müsst ihr jeweils eine Aufgabe lösen oder zu einem bestimmten Punkt auf der Karte vordringen.

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