Forza Horizon 3 - So spielt sich der Open-World-Renner

Wir konnten die Xbox-One-Version von Forza Horizon 3 mehr als 2 Stunden in London anspielen - hier sind unsere Eindrücke zu Präsentation, Spielwelt, Fahrgefühl und Atmosphäre.

von Tobias Veltin,
12.09.2016 15:00 Uhr

Forza Horizon 3 - Vorschau: Wir haben das Open-World-Rennspiel angespielt Forza Horizon 3 - Vorschau: Wir haben das Open-World-Rennspiel angespielt

Die Forza-Horizon-Serie ist zwar erst vier Jahre und zwei Teile alt, hat sich aber schon fest etabliert. Die Open-World-Rennspiele gehören auf Xbox 360 und Xbox One zur absoluten Genrespitze. Am 27. September erscheint Forza Horizon 3 für Xbox One und den PC - mitsamt neuem Schauplatz, größerem Umfang und erweiterten Multiplayer-Funktionen. Wir konnten den Renner schon über zwei Stunden lang anspielen - hier sind unsere Eindrücke.

Forza Horizon 3
Genre: Sport
Release: 27.09.2016

Präsentation/Spielablauf

  • Anders als in den beiden Vorgängern sind wir jetzt selbst Chef des Horizon-Festivals und müssen in Australien für Stimmung sorgen und neue Fahrer anwerben.
  • In der Introsequenz kommen wir in Australien an und müssen anschließend mit einem Lamborghini Centenario zu unserem ersten Festivalort heizen - dem malerischen Urlaubort Byron Bay am südöstlichen Zipfel der Karte. Dieses Rennen dient als Tutorial, in dem man die wichtigsten Steuerungselemente wie Gas, Bremse und Rückspulfunktion gezeigt bekommt.

Als Festivalchef können wir jetzt auch andere Drivatare rekrutieren und für uns fahren lassen.Als Festivalchef können wir jetzt auch andere Drivatare rekrutieren und für uns fahren lassen.

  • Danach können wir selbst unser Aussehen bestimmen. Allerdings nicht per umfangreichem Editor, sondern wir wählen lediglich unser Gesicht und einen Namen aus. Wer mit seiner Wahl später nicht mehr zufrieden ist, kann das im Hauptmenü jederzeit ändern.
  • Cool: Etwas später im Spiel können wir sogar festlegen, was auf unserem Nummernschild stehen soll.
  • Wir können in Forza Horizon 3 jetzt einzelne Festivalstandpunkte vergrößern. Dafür sammeln wir neben Erfahrungspunkten und Credits, den bisherigen Horizon-Währungen, in den Rennen jetzt auch Fans. Haben wir eine bestimmte Menge erreicht, müssen wir zum Festival fahren und schalten so neue Events frei.

Rennevents und Nebenaufgaben

  • Wie schon in den Vorgängern klappern wir verschiedene Events auf der Karte ab, zum Beispiel Rund- oder Punkt-zu-Punktrennen.
  • Die Fahrspaßliste ist ebenfalls wieder mit an Bord, an diversen Stellen in Australien stehen Fahrzeuge herum, mit denen wir dann zum Beispiel einen bestimmten Rekord oder eine Bestzeit schlagen müssen.
  • Hatten wir im zweiten Teil die geringe Anzahl der coolen Showevents noch bemängelt, gibt es im dritten Teil jetzt deutlich mehr, wie uns ein Blick ins Menü verrät. Über 10 werden es sein.
  • Abseits der Rennevents gibt es in Horizon 3 wie gewohnt etliche Nebenaktivitäten. Wir begeben uns zum Beispiel auf die Suche nach versteckten Scheunen mit besonderen Autos, fahren Rabattschilder über den Haufen, die in der ganzen Spielwelt verteilt sind, oder messen uns an Blitzgeräten.
  • Auf unserer Probefahrt entdecken wir eine Stuntrampe im Regenwald. Davon soll es mehrere in der Spielwelt geben, spektakuläre Sprünge dürften dann vor allem mit Freunden Spaß machen.

Damit ging es los:Test zu Forza Horizon für Xbox 360

Die Events in der ersten Spielstunde führen unter anderem durch die Vorgärten von Byron Bay.Die Events in der ersten Spielstunde führen unter anderem durch die Vorgärten von Byron Bay.

  • Für spektakuläre Aktionen wie Drifts oder die Zerstörung von Umgebungsobjekten bekommen wir Punkte, die wir mit Multiplikatoren vervielfachen können. Dafür gibt es dann XP-Boni und ab einem bestimmten Wert auch Fähigkeitspunkte. Die lassen sich in verschiedene Fertigkeiten investieren (deutlich mehr als im Vorgänger) zum Beispiel automatische XP-Boni bei Rennen.
  • Dank des neuen Blueprint-Modus können wir jedes der Karriererennen separat anpassen und zum Beispiel festlegen, zu welcher Uhrzeit gefahren werden soll oder welche Fahrzeugklasse benötigt wird. Wir können aber auch jeweils das vom Spiel vorgegebene Rennen fahren.
  • Nicht ganz ideal: Bei Punkt-zu-Punkt und Checkpunkt-Rennen müssen wir an bestimmten Punkten zwischen Flatterbändern hindurch fahren. Die sind nicht immer einfach zu erkennen und schwerer auszumachen als die Rauchsäulen in Teil 2.
  • Für die Zukunft plant Playground regelmäßige Spezialevents, den sogenannten Forzathon. Damit soll es wöchentlich neue Herausforderungen im Spiel geben.

Fahr- und Spielgefühl

  • Das Fahrgefühl ähnelt sehr dem von Forza Horizon 2 und bewegt sich wie schon in den Vorgängern zwischen Arcade und Simulation, Unterschiede zwischen den Fahrzeugklassen sind »fühlbar«.
  • Entwickler Playground Games hat mit Unterstützung von Turn 10 (Forza Motorsport) einige Verbesserungen am Fahrmodell vorgenommen, hauptsächlich Federung und Reifenverhalten.
  • Und das spüren wir auch: Als wir etwa mit einem Buggy durch den Regenwald heizen, leistet die Federung der Achsen sichtbar Schwerstarbeit.

SUVs steuern sich deutlich schwerfälliger als reinrassige Sportwagen.SUVs steuern sich deutlich schwerfälliger als reinrassige Sportwagen.

  • Es gibt wie in Teil 1 und 2 etliche Fahrhilfen wie eine Ideallinie oder ABS, mit denen man die Schwierigkeit selbst bestimmen kann.
  • Die Drivatare liefern sich schon in den ersten beiden Spielstunden packende Duelle mit uns, allerdings erscheint uns die Standardschwierigkeit etwas zu leicht.
  • Durch den Mix aus Events, Sammelobjekten und kleinen Mini-Events in Kombination mit dem Erfahrungspunktesystem entsteht auch bei Forza Horizon 3 schon nach kurzer Spielzeit eine immense Sogwirkung, da wie schon in den Vorgängern das Pacing sehr gut ist. Es gibt kaum Längen oder Langeweile. Hoffentlich bleibt das auch beim Rest des Spiels so.

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