Forza Motorsport im Test

Euer Traumjob ist Fahrlehrer? Dann könnte Forza Motorsport das richtige Rennspiel für euch sein.

von Jens Quentin,
06.05.2005 15:24 Uhr

Kurz nach dem Start kommt es in der ersten Kurve zu einer echt brenzligen Situation. Wer hier bremst, verliert! Screen: XboxKurz nach dem Start kommt es in der ersten Kurve zu einer echt brenzligen Situation. Wer hier bremst, verliert! Screen: Xbox

Man kennt das ja. Jeder Hersteller, der ein neues Rennspiel in den hart umkämpften Markt schickt, will etwas ganz Besonderes in sein Spiel einbauen, damit es sich aus der Masse heraushebt und die Kasse entsprechend klingelt. Bei Forza Motorsport ist das individuelle Markenzeichen der »Drivatar«. Die Bezeichnung steht für eine Art Fahrschule, in der ihr einem CPU-Fahrer das richtige Rasen beibringt. Eure trainierten Fahrer könnt ihr dann ins nächste Rennen schicken - gerade bei den späteren Ausdauerrennen ist das eine willkommene Alternative.


Genre: Sport
Release: 11.05.2005

Karren und Karriere

Auf dem altehrwürdigen Nürburgring kommt es zum Duell Audi gegen Mercedes. Screen: XboxAuf dem altehrwürdigen Nürburgring kommt es zum Duell Audi gegen Mercedes. Screen: Xbox

Eure mit dem Drivatar augebildeten CPU-Piloten könnt ihr auch im Karrieremodus einsetzen, dem Herzstück des Spiels. Wie so oft fangt ihr auch bei Forza klein an und kauft euch von dem Startkapital ein nicht gerade hochmotorisiertes Gefährt, um euch dann in den Rennen nach vorne zu arbeiten. Jedes Rennen hat bestimmte Beschränkungen. In der Amateurklasse sind diese Startvoraussetzungen noch nicht ganz so strikt. Mal dürft ihr nur mit asiatischen Flitzern an den Start, mal erhaltet ihr eure Starterlaubnis nur für Allradfahrzeuge. Heizt ihr der Konkurrenz davon, gibt's als Belohnung einen neuen Wagen. Diesen könnt ihr dann in der Werkstatt aufmotzen. Ein neuer Turbolader hier, ein verbessertes Differenzial dort, und schon fahren euch die CPU-Gegner nicht mehr davon. Wer sich nicht lange mit Tuning beschäftigen möchte, versilbert die gewonnene Karre, um sich dann gleich einen besseren Wagen zu kaufen. Bei 231 Autos von 60 namhaften Herstellern fällt die Wahl nicht immer leicht. Vom Ferrari über Bentley bis hin zum Pagani Zonda sind alle Fahrzeuge vertreten, in denen Autofans gern mal ein paar Runden drehen würden.


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