Galleon: Erstmals angespielt!

von Gunnar Lott,
19.03.2004 20:09 Uhr

Fast eine kleine Sensation: Heute besuchte uns Toby Gard, der Mann der als Lead Artist des ersten Tomb Raider die Figur Lara Croft erfand. Im Gepäck hatte er sein Action-Adventure Galleon, an dessen Erscheinen wir nach fünf Jahren Entwicklungszeit gar nicht mehr recht geglaubt hatten... Ein kurzer Bericht: Im Spiel übernehmt ihr die Rolle des Alleskönners Rhama, der ein geheimnisvolles Kraut sucht und dabei ausgesprochen absurde Abenteuer erlebt. Das Setting ist ein wilder Stilmix, der noch am ehesten an klassische Piratenfilme erinnert. Das erste, was uns beim Anspielen auffällt, ist die sehr intuitive Steuerung - in kaum einem Spiel genießt man eine derartige Bewegungsfreiheit: Rhama klettert problemlos 90-Grad-Felswände hoch, springt meterweit, taucht, schwimmt, rennt und kämpft wie ein Kung-Fu-Meister. All das in Szene gesetzt von einer dem Helden perfekt folgenden Kamera, was in Action-Adventures ja oft ein Problem ist. Die Handlung wird witzig präsentiert und hetzt Rhama über sechs sehr unterschiedliche Inseln, alle mit eigenen Gameplay-Schwerpunkten von Kampf über Rätsel bis Jump&Run-Abschnitten. Insgesamt dürften Spieler damit gut 40 Stunden beschäftigt sein. Galleon soll im Juni exklusiv für die Xbox erscheinen, einen Videobericht findet ihr auf der DVD der Ausgabe 6_2004. Mit dem Test rechnen wir für die Ausgabe 7_2004. Uns hat's beim Anspielen viel Spaß gemacht, allerdings ist die Grafik nicht mehr zeitgemäß und sicher der größte Schwachpunkt des Spiels. Wer darüber hinwegsehen kann, erlebt (soweit wir das bislang beurteilen können) ein aufregendes, sehr abwechslungsreiches Abenteuer -- die endgültige Qualität des Spiels kann natürlich erst unser Test erweisen.


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