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Gamer, graut euch denn vor gar nix? - Doch!

Auch die hartgesottensten Redakteure ereilt beim Zocken manchmal das kalte Grausen. Hier findet ihr die gruseligsten Videospiel-Momente aller Zeiten.

von Daniel Feith,
12.03.2008 14:28 Uhr

Markus

Tomb Raider

Es war November 1996, mein Sega Saturn (für damals recht stolze 749 Mark) roch noch ganz neu, als endlich das Päckchen mit Tomb Raider ankam. Wie jeder damals war ich fasziniert von der Mischung aus ruhiger Erkundung und hektischen Schießereien. Letztere waren jedoch nur selten eine Herausforderung: Wölfe, Bären, Fledermäuse - damit wird eine Grabräuberin spielend fertig. Ich hatte die Ballereien schon als eigentlich überflüssiges Spielelement abgetan, als ich im verlorenen Tal auf ihn traf: T-Rex!

Seine donnernden Schritte habe ich noch heute in den Ohren, fast zwölf Jahre danach. Und nie werde ich jenes Jammerbild vergessen, wenn das Monster Lara mit einem Happs ins Maul nimmt und nur noch ihre Beine zwischen den Zähnen heraus baumeln. Ich brauchte tatsächlich etliche Anläufe, bis ich mich beim Auftrauchen des T-Rex so weit im Griff hatte, dass ich effektiv zurückschlagen konnte. Aber gut, damals war man ja auch noch jung und leicht zu beeindrucken...

Silent Hill

Zum Unverständnis der Kollegen (Hallo Henry!) bin ich Splatter-resistent. Blut ist mir Banane, Gekröse lässt mich kalt und generell machen mir aus geschundenen Leibern austretende Körperflüssigkeiten keine Angst. Richtig gruselig finde ich dagegen Rost. Nicht am Auto, sondern in der Parallelwelt von Silent Hill. Keine Ahnung wieso, aber das bräunliche Oxidationsprodukt weckt wesentlich mehr Grusel in mir als die blutbespritzten Wände und Böden anderer Spiele. Vielleicht liegt es an meiner Spiele-Sozialisation: Noch vor meinem Resident Evil habe ich eben Silent Hill gespielt und damit den Konsolen-Horror kennen gelernt. Seitdem läuft mir bei jedem Silent Hill-Screenshot ein Schauer über den Rücken, irgendwelche Resis, Obscures und wie sie alle heißen entlocken mir höchstens ein Gähnen. Jetzt wird es nur langsam Zeit, dass irgendetwas den Rost als Horror-Substanz ablöst. Wie wäre es zum Beispiel mit Schimmelpilz? Graugrün-pelzig, und wenn man drauf schießt, fliegt eine Wolke aus giftigen Sporen hoch... lecker!

Lost: Das Spiel

Man kann über Lost: Das Spiel sagen was man will, aber es transportiert die Atmosphäre der Vorlage sehr gut. Allerdings werden wohl nur Fans der Serie verstehen, was am schwarzen Rauch auf der Insel so gruselig sein kann. Ich jedenfalls flitze beim Spielen wie der Teufel zum nächsten Banyan-Baum, wenn der Qualm auftaucht. Und in diesem Versteck bleibe ich dann stehen, bis die Bedrohung absolut sicher, sicher, sicher weg ist -- gerne warte ich da auch mal zehn Minuten. Irrational, ich weiß, aber die Lost-Macher haben es geschafft, mich via Fernsehen so auf die Angst vor dem schwarzen Rauch zu konditionieren, dass ich jetzt auch im Spiel Schiss habe. Danke, J. J. Abrams!!!

...auf der nächsten Seite erfahrt ihr wovor sich Matthias gruselt...

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