Gears of War 3 - Auf der E3 angespielt

Fans von Epics Third-Person-Shooter müssen sich in Geduld üben: Das dritte Gears erscheint erst 2011. Dafür kommt die blutige SciFi-Schlacht mit jeder Menge frischer Inhalte – wie einem pfiffigen Beast Mode, in dem fünf Spieler als Locust Menschen metzeln.

von Stephan Freundorfer,
17.06.2010 17:23 Uhr

Seit Jahren ist Gears of War ein Garant für jubelnde Xbox-Fans auf der E3: Designer und Sprachrohr Cliff Bleszinski schafft es wie kein Zweiter, die Massen von seinem Produkt zu überzeugen. Mit Worten, aber eben auch mit eindrucksvollen Spielszenen, in denen raubeinige Soldaten ekelhaft-einfallsreiches Alien-Gewürm im Dutzend metzeln.

» Gears of War 3 - E3-2010-Gameplay-Video ansehen

Gears of War 3
Genre: Action
Release: 20.09.2011

Stark, aber blind

Die Aliens können im neuen Beast Mode von Gears of War 3, der auf der E3 enthüllt wurde, nun auch selbst gespielt werden. Fünf Kameraden bekämpfen auf rund zehn überschaubaren Karten Welle um Welle menschliche Stellungen und schalten dabei immer gewalttätigere Biester frei. Der Beast Mode wird obligatorisch zu fünft angegangen, bevorzugt natürlich in einer eingespielten Gruppe, denn Taktik und Abstimmung des Vorgehens sind der Schlüssel zum Erfolg gegenüber den KI-Menschen. Die wehren sich nach Leibeskräften, nutzen Geschütze und allerlei technische Abwehrmaßnahmen (wie Energiezäune), um die Monsterbrut auf Distanz zu halten. Was natürlich nicht lange gelingt: Die fünf Spieler schlüpfen in die Rolle unterschiedlichster Vertreter der Locust – von der Selbstmordgranaten-Assel zum Technodreschflegel-schwingenden Fleischberg, vom energieblitzenden Hundertfüßer zum unglaublich riesigen und mächtigen Berserker. Der ist eigentlich blind, der Spieler bezahlt für die Urkraft dieses Biests mit stark eingeschränkter, verschwommener Optik.

Neue Aliens kaufen

Alle Locust haben in Gears of War 3 ihre eigenen Angriffe und Fähigkeiten, und natürlich ist auch das Einsteckvermögen der fantasievoll gestalteten Monster unterschiedlich. Um Tiefe in das Gemetzel zu bringen, gibt’s eine Ressource namens »Token«: Das Konto des Alien-Trupps ist zunächst schmal, die wählbaren Biester sind unterschiedlich teuer. Stirbt ein Spieler im Kampf, muss er ein Alter Ego nachkaufen. Verdient werden die Tokens durch Vernichtung des Feindes und seiner Verteidigungseinrichtungen, auch am Schluss einer Runde, der durch Killen einer bestimmten Soldatenzahl eingeläutet wird, gibt’s einen Batzen Tokens aufs Konto. Damit nicht von vornherein die mächtigsten Viecher verfügbar sind, werden während des Dutzende Wellen langen Kampfes nach und nach verfügbare Locust individuell freigeschaltet, je nachdem, wie erfolgreich der jeweilige Spieler kämpft. Vor dem Erfolg dürfte allerdings reichlich Übung stehen: Unsere ersten Proberunden in der Haut des Gears of War-Feindes waren zwar aufregend, allerdings auch verlustreich, denn im Vergleich zu den Menschensoldaten spielen sich die Biester doch recht ungewöhnlich.

» Mehr Spiele-Vorschauen, News und Videos von der E3 findet ihr auf unserer Messe-Spezialseite


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...