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Crowdfunding-Überblick - Kickstarter-Highlights für Konsolen

Auf dem PC sind Kickstarter-Projekte der große Trend. Doch auch auf Konsolen gibt es genug spannende Crowdfunding-Spiele. Wir stellen im Special einige kommende und aktuelle Highlights vor.

von Ann-Kathrin Kuhls,
20.04.2014 15:40 Uhr

Kickstarter ist wohl die zur Zeit berühmteste Crowdfunding-Plattform. Crowdfunding bedeutet, dass ein Project, das von einer Person oder einer kleinen Firma aufgrund von Geldmangel nicht realisiert werden kann, von vielen kleinen Beträgen einzelner Unterstützer, der Crowd, getragen wird.

Dabei wird die eigene Projektidee im Rahmen einer Kampagne vorgestellt. Und dann wird einen Monat lang gesammelt. Wenn alles gut läuft, hat man nach Ablauf dieser Frist sein Geld zusammen und kann loslegen. In manchen Fällen trifft das Projekt auch auf so große Zustimmung, dass das Ziel überschritten und mehr Geld eingenommen wird als geplant. Meist werden dann noch die sogenannten Stretch-Goals erfüllt und so beispielsweise zusätzliche Inhalte oder andere Verbesserungen vorgenommen.

Die Idee hinter Kickstarter im Speziaelen und Crowdfunding im Allgemeinen ist ganz einfach: Es kann leichter sein, viele kleine Beträge einzusammeln, statt eine Firma oder ein Kreditinstitut um einen großen Investitionsvorschub anzuhauen. Dabei werden die Unterstützer - auch Backer genannt - unterschiedlich belohnt, je nach Höhe ihrer Beteiligung.

Für die Mindestbeträge gibt es im Falle von Spielen meist den Key für die spätere Vollversion, für höhere Beiträge dann auch einen Alpha- oder Beta-Zugang, eine besondere Erwähnung im Spiel oder vielleicht sogar ein Treffen mit den Entwicklern - da muss man dann aber meist mehrere tausend US-Dollar springen lassen.

Abgesehen von Technikartikeln oder Musikprojekten haben inzwischen auch viele Entwickler von Indie-Games die Plattform für sich entdeckt. Kleinere Entwickler können sich so professionelle Leveldesigner oder hochwertigere Engines leisten.

Mittlerweile sind über 9.000 Projekte in der Kategorie Gaming gestartet, die mit insgesamt knapp 230 Millionen US-Dollar unterstützt wurden. Für manche bedeutet die Kampagne eine volle Finanzierung, andere Teams lassen sich zusätzliche Inhalte bezahlen und für manche Hobby-Entwickler bedeutet ein erfolgreiches Kickstarter-Projekt, dass sie nun in Vollzeit an ihrem Spielen arbeiten können.

Durchbruch mit PC-Klassikern

Zunächst waren auf Kickstarter hauptsächlich Titel für den PC zu finden. Einer der ersten großen Erfolge für Kickstarter-PC-Spiele war Broken Age, zur Zeit seiner Kampagne noch Double Fine Adventure genannt. Als der Monkey Island-Entwickler Tim Schafer 2012 keinen Publisher finden konnte, der ein klassisches Point-and-Click-Adventure finanzieren wollte, startete er kurzerhand eine Kickstarter-Kampagne.

Bereits acht Stunden nach deren Beginn waren die veranschlagten 400.000 Dollar erreicht, nach einem Tag waren es bereits über eine Million. Am Ende kamen insgesamt 3,3 Millionen Dollar zusammen. Der bereits erschienene erste Teil von Broken Age wurde sehr positiv aufgenommen, der Rest des Spiels wird freudig erwartet.

Double Fine Adventure - Tim Schafers Video-Aufruf zum Crowd-Funding 4:03 Double Fine Adventure - Tim Schafers Video-Aufruf zum Crowd-Funding

Im Oktober 2012 startete auch Chris Roberts, der Entwickler der Wing Commander–Reihe, eine sehr erfolgreiche Kampagne für seine Weltraum-Simulation Star Citizen. Innerhalb der Kampagnenzeit übertraf er sein Ziel bei weitem und bekam anstatt der benötigten zwei Millionen Dollar das Dreifache - über seine eigene Webseite nimmt Robert noch immer Geld für das Projekt ein, inzwischen ist die 42-Millionen-Dollar-Marke überschritten. Erscheinen soll das Spiel Anfang 2015.

Nach der großen Zustimmung aus dem Lager der PC-Spieler wurden vermehrt Stimmen laut, die Star Citizen auch für die Next-Gen-Konsolen einforderten. Und in der Tat denkt Chris Roberts mittlerweile laut darüber nach, das CryEngine-3-Spiel später auf die Konsolen zu übertragen.

Kickstarter für Konsolenspiele

Damit steht er allerdings nicht alleine da. Immer mehr Entwickler wollen ihre Spiele später auch auf Konsolen portieren oder kündigen gleich die Entwicklung für Konsolen an - teilweise sogar exklusiv.

Und nicht nur Software- auch Hardware-Projekte werden unterstützt. Neben der vor kurzem von Facebook gekauften Virtual-Reality-Brille Oculus Rift hat Kickstarter vor einem Jahr geholfen eine komplette Konsole zu finanzieren. Die Ouya, eine Android-Konsole für unter hundert Euro, erreichte zum Zeitpunkt ihrer Kampagne die höchste Finanzierung in der Sparte »Spiele« und die zweithöchste Kickstarter-Finanzierung überhaupt - mehr als acht Millionen Dollar.

Wenn wir heute einen Blick auf Kickstarters Spiele-Sparte werfen, fällt die enorme Anzahl an Kampagnen auf. Um euch den Überblick zu erleichtern, haben wir ein paar der der interessantesten Kampagnen für Konsolenspiele zusammengefasst.

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