Geplatzte iPhones - Apple wehrt sich - Angebliche Fehlbehandlung durch Nutzer

Alle Glasschäden an iPhone und iPod Touch sind laut Apples Untersuchungen der eingesendeten Geräte auf externe Druck- und Gewaltanwendungen zurückzuführen.

von Christian Merkel,
31.08.2009 15:53 Uhr

Noch sind Behörden in Europe dabei, die Klagen wegen explodierender iPhones offiziell zu untersuchen. Apple hat unterdessen eigene Untersuchungsergebnisse für einige der von den betroffenen Personen eingesendeten Geräte veröffentlicht. Apple zufolge sind alle Explosionen auf Gewaltanwendung und nicht etwa Überhitzung zurückzuführen. Das berichtet die Website Macnn.

Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge nimmt Apple auch weiterhin europäische Geräte in Augenschein, die bei Kunden infolge von Explosionen Verbrennungen oder Verletzungen bewirkt haben sollen. Ein britischer Apple-Pressesprecher ist aber schon vorgeprescht und, dass bisher "alle Glas-Schäden an den Smartphones auf externe Druckanwendung zurückzuführen sind.[...] Für das iPhone 3GS konnte keine Batterie-Überhitzung festgestellt werden", fasst Apple den eigenen Erkenntnisstand in einer Mitteilung zusammen. Allerdings wurde Apple bislang nur eine einstellige Anzahl von Fällen gemeldet.

In Frankreich schlägt der Fall hohe Wellen: Letzten Freitag hat sich der französische Handelsminister Herve Novelli mit Apples Marketing-Direktor in Paris getroffen, bestätigte das Regierungsamt. Dabei wurden wohl auch die Zwischenfälle diskutiert, bei denen zwei iPhones und zwei iPod Touch ohne Fehlbehandlung urplötzlich explodiert seien.


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