Ghostbusters: The Video Game - Kein kooperativer Modus

Kommt ohne Teamplay aus.

von Michael Obermeier,
05.12.2007 13:54 Uhr

Die Kollegen der Website IGN hatten kürzlich die Möglichkeit bei Entwickler Terminal Reality eine frühe Version des momentan für PC, Playstation 3 und Xbox 360 in der Entwicklung befindliche Action-Adventures Ghostbusters anzuspielen.

Wie bereits in der offiziellen Ankündigung erwähnt, setzt die Handlung des Spiels zwei Jahre nach dem zweiten Ghostbusters-Spielfilm im Jahr 1991 ein. Als neuer Rekrut tretet ihr dem Team der Geisterjäger bei und helft dem Quartett bei der Schadensbegrenzung. Die haben nämlich momentan alle Hände voll zu tun die aus ihrem von der Umweltbehörde abgeschalteten Verbannungscontainer entflohenen Gespensters wieder einfangen. Der erzählerische Kniff sorgt dafür, dass ihr so berühmte Szenen wie die Jagd auf Slimer in einem Luxus-Hotel oder auf die Graue Lady in der Bibliothek noch einmal hautnah miterleben könnt.

Natürlich haben beide Seiten seit ihrer ersten Begegnung dazu gelernt: Während die Geister noch mächtigere Fähigkeiten einsetzen und Verstärkung aus der Unterwelt beschwören können, wurden auch die Waffen der Ghostbusters überarbeitet. Das Protonenpäckchen verfügt im Spiel über mehrere Feuermodi, darunter Protonenstrahl, Elektronenstrahl, Schleim und den an eine Schrotflinte erinnernden »Shot-Blast«. Bietet sich letzterer vor allem für den Nahkampf mit Gespenstern an, lässt der Schleimschuss die Muskeln der Golem-Physikengine spielen. Feuert ihr beispielsweise einen Schleimstrang an einen Tisch und das andere Ende an die Zimmerdecke, baumelt das Möbelstück daraufhin wie an einem Bungie-Seil durch den Raum.

Ein bildschirmfüllendes HUD soll es nicht geben, alle wichtigen Informationen wie die Temperatur des Protonenpacks (blockiert bei Überhitzung) und den gewählten Feuermodus könnt ihr direkt an den Leuchtanzeigen am Rücken der Spielfigur ablesen.

Wie aus den Filmen bekannt fangt ihr auch im Spiel Geister indem ihr diese zunächst mit einem Protonenstrahl fesselt, dann langsam zu euch heranzieht und anschließend in einer auf dem Fußboden deponierten Geisterfalle einsperrt. Die von der KI gesteuerten Geisterjäger gehen euch dabei zur Hand. So helfen Venkman (Bill Murray), Stantz (Dan Aykroyd), Spengler (Harold Ramis) und Zeddmore (Ernie Hudson) bei größeren Spukgestalten mit ihrem Protonenstrahl und legen auch selbstständig Geisterfallen auf den Boden.

Eine bittere Pille müssen jedoch alle Koop-Freunde schlucken: Ghostbusters hat nach derzeitiger Planungen keinen kooperativen Spielmodus. Nach Aussage der Entwickler würde dies die Atmosphäre des Spiels zu stark beeinträchtigen. Außerdem wird die Geisterjagd streng linear verlaufen, eine offene Spielwelt wie in der GTA-Serie suchen Sie in Ghostbusters vergeblich.

Weitere Ghostbusters-Spiele unter Regie von Dan Aykroyd und Harold Ramis sind nach eigenen Aussagen bereits jetzt sehr wahrscheinlich. Ob das Erstlingswerk überzeugen kann, erfahrt ihr im Herbst 2008 wenn Ghostbusters: The Video Game im Handel erhältlich ist.


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