Ghostbusters: The Video Game - Wie geht es weiter? - Activision: »lässt sich nicht 10 Jahre lang ausbeuten«

Ghostbusters bietet angeblich zu wenig Potential für zukünftige Spiele und widerspricht so Activisions Strategie.

von Michael Obermeier,
06.11.2008 11:31 Uhr

Auf die Frage weshalb mehrere Titel (Ghostbusters: The Video Game, Riddick: Assault on Dark Athena und 50 Cent: Blood on the Sand) bei der Fusion von Activision Blizzard fallengelassen worden sind, antwortet der Geschäftsführer Bobby Kotick beim Quartalsbericht überraschend ehrlich. So »hatten die betreffenden Spiele nicht das Potential jedes Jahr auf allen Plattformen ausgebeutet zu werden und durch die Option auf Fortsetzungen zu einer 100-Millionen-Dollar-Marke zu werden.«

Laut Kotick passen die Spiele damit nicht in Activision Blizzards Firmenstrategie. »Wir müssen uns auf die Produkte konzentrieren von denen wir wissen dass wir nach der Veröffentlichung noch 10 Jahre an der Marke arbeiten werden.«

Riddick wird bei Atari überarbeitet.Riddick wird bei Atari überarbeitet.

Die besten Beispiel für die angestrebte Marschrichtung sind die Guitar Hero- und Call of Duty-Serien. Beide Reihen sollen auch im kommenden Jahr mit »innovativen neuen Ablegern« ausgebaut werden (wir berichteten).

Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena und die Ghostbusters haben zumindest bei Atari ein neues Zuhause gefunden hat. Während Riddick laut einer Meldung des Publishers komplett umgebaut wird, ist der Status der Geisterjäger noch ungewiss.


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