GRIN - Pleitegeier aus Japan - Square Enix und Final Fantasy schuld an Pleite

Final Fantasy führte zur Pleite eines Spieleentwicklers aus Schweden.

von Christian Merkel,
22.09.2009 10:53 Uhr

Der schwedische Spielenentwickler GRIN arbeitete noch wenige Monate vor seiner Pleite letzten Monat noch an einem Final Fantasy-Spiel für Square Enix. Wie die Website Eurogamer berichtet, hat die Kooperation mit Square Enix maßgeblich zur Schließung von GRIN beigetragen. Der japanische Spielehersteller hat laut diesem Bericht GRIN dieses Projekt nach nur sechs Monaten Arbeit angeblich wegen Qualitätsproblemen entzogen. Weil GRIN so von einem auf den anderen Tag ein Projekt fehlte, kam es zu Geldproblemen, die dann schließlich zur Pleite führten. Schlecht für GRIN, gut für Final-Fantasy-Fans: Square Enix arbeitet weiter am Spiel.

2009 kamen mit Wanted: Weapons of Fate, Terminator: Die Erlösung und Bionic Commando gleich drei Spiele von GRIN in die Händlerregale -- alle drei waren aber keine Kassenschlager. Die Nachricht über die Schließung kam Mitte August, nachdem bereits im Mai 160 Stellen gestrichen wurden.


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