Guitar Hero: Greatest Hits im Test - Test für PS3 und Xbox 360

von Bernd Fischer,
19.05.2010 18:02 Uhr

Eure PS2 liegt schon längst eingemottet im Keller? Kein Problem: Mit Guitar Hero: Greatest Hits erscheint die erste Sammlung beliebter Stücke aus den »frühen« Teilen der Serie. Der Clou: Die 48 Songs liegen nun in der Originalfassung vor, die teils unsäglichen Coverversionen sind also Geschichte. Zudem wurde das Mitklampf-Vergnügen auf den Stand von Guitar Hero World Tour gebracht: Bis zu vier Bandmitglieder treffen sich jetzt, um an Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug ihr Bestes zu geben. Alle Lieder stammen aus Guitar Hero, Guitar Hero II, Guitar Hero: Legends of Rock und Guitar Hero: Rocks the 80s, ein Song aus der Aerosmith-Episode hat ebenfalls den Weg auf die Scheibe gefunden.

An der Spielbarkeit gibt es prinzipiell nichts zu rütteln, allerdings sind wir mit der Songauswahl nicht vollends glücklich: Viele Lieder eignen sich nicht unbedingt für »richtige« Bands (will ernsthaft jemand zu »DragonForce« singen oder die Felle bearbeiten?), zu viele Songs zielen auf reines Gitarren-Feeling ab - wie es eben den ersten Serienteilen gewünscht war. Immerhin: Die Spuren wurden komplett neu bearbeitet, der Schwierigkeitsgrad leicht erhöht. Wer also glaubt, hier gleich die perfekte Bühnenshow abliefern zu können, muss sich warm anziehen. Gar nicht einverstanden sind wir dagegen mit der Preispolitik: Die Songs als Download zur Verfügung zu stellen, wäre also weitaus sinnvoller gewesen, als jetzt den Vollpreis für »alte« Lieder zu verlangen. So hätte man als Käufer vor allem auch die »Ausfälle« umgehen können. So aber kauft ihr einen Sampler, der weder neu noch konsequent genug ausfällt, um euch bei der Stange zu halten. Unser Rat: Sollte es euch an frischem Material mangeln, seht euch nach neuen Downloads um oder wartet gleich auf Guitar Hero 5.

Seite 1 von 2

Seite 1

Seite 2


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...