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Auf geht's

Halo 3

Wir hatten die Gelegenheit, mit den Bungie-Mitarbeitern über den neuen Trailer zu sprechen.

von André Horn,
07.06.2006 13:38 Uhr

Kurz nach der Microsoft-Pressekonferenz auf der E3 in Los Angeles haben wir den Trailer zu Halo 3 hinter verschlossenen Türen noch einmal gesehen und uns mit dem Bungie-Team unterhalten. Zunächst demonstrierten uns die Jungs, dass der komplette Trailer tatsächlich in Echtzeit lief: In einer Demo sahen wir den Master Chief am Rand der Klippe stehen, mit vollem Weitblick auf das Tal und Sturmwolken am Horizont. Die Kamera war frei drehbar, der Master Chief voll beweglich. Anschließend erläuterten uns die Entwickler einige Details zu Story und Technik von Halo 3.

Ein Spartaner in Südafrika

Im Trailer befindet sich der Master Chief in Südafrika. Die gezeigte Szene findet nach circa einem Drittel des Spiels statt. Zu diesem Zeitpunkt hat der grüne Superkrieger schon einiges hinter sich, was sich an herben Gebrauchsspuren auf seiner Rüstung bemerkbar macht. Cortana ist nach wie vor am anderen Ende der Galaxis unterwegs. Die Entwickler deuteten einen eigenen Handlungsfaden für sie an. Wie schon im Trailer ersichtlich, sendet sie gelegentlich kryptische Botschaften an den Spartaner. Insgesamt soll die Stimmung in Halo 3 düsterer und bedrückender sein als in den Vorgängern. Zentrales Story-Element ist das gigantische Artefakt der Allianz, das sich plötzlich in der Wüste Südafrikas öffnet. Was es genau damit auf sich hat, wurde selbstverständlich nicht verraten. Stattdessen erhielten wir einige Einblicke in die technischen Weiterentwicklungen bei der Gestaltung der Spielwelt. Grafisch wird das Game generalüberholt. So werden beispielsweise erstmals echte atmosphärische Effekte eingesetzt. Durch so genanntes »Particle Scattering« kommen Abendrot und die bedrohlichen Sturmwolken zustande. Besonderes Augenmerk haben die Grafiker auf die Ausleuchtung gesetzt. Durch die Entwicklung eines »Global Illumination Mode« ist es möglich, jedes Objekt korrekt zu beleuchten und dabei auch die Konstellation von Objekten untereinander zu berücksichtigen. Bewegt sich der Master Chief an eine Röhre heran, wirft er einen realistischen Schatten; die unterschiedlichen Lichtverhältnisse sind aber auch auf seinen Rüstungsteilen sichtbar. Besonders nettes Detail: Der Visor des Chiefs reflektiert die Umgebung in Echtzeit. So konnten wir in der Demo die Reflektion der Munitionsanzeige auf dem Gewehr im Visor sehen. Ob man so etwas bei einem Ego-Shooter braucht, darüber kann man natürlich streiten. Hübsch war es aber. Das bei Halo 2 so unschöne Aufpoppen von Texturteilen soll in Halo 3 nicht auftreten. Momentan arbeiten 70 Leute bei Bungie an dem Spiel, erscheinen soll es irgendwann 2007.

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