Halo-Film: Neue Hoffnung - Steven Spielberg verhandelt

Steven Spielberg macht offenbar möglich, was Peter Jackson nicht schaffte: Einen Halo-Film auf die Beine zu stellen.

von Christian Merkel,
10.08.2009 11:31 Uhr

Steven Spielberg (Indiana Jones, Produzent bei Transformers) möchte eine Verfilmung des Videospiels Halo produzieren. Das meldet die Film-Website IESB unter Berufung auf vertrauenswürdige Quellen. Spielberg ist wegen eines Drehbuchs von Stuart Beattie begeistert, der als Basis für sein Skript den ersten Halo-Roman Die Schlacht um Reach benutzt hat. Jetzt möchte er es als eines der ersten neuen Projekte für sein umstrukturiertes Filmstudio Dreamworks verwenden. Einen neuen Action-Blockbuster hat er dringend nötig: Dreamworks und Paramount gehen seit Oktober 2008 getrennte Wege. Dabei hat Spielbergs Filmstudio einige Lizenzen, darunter Transformers, an Paramount verloren. Da es Halo in Sachen Bekanntheitsgrad locker mit Transformers aufnehmen kann, dürfte es sicher keine schlechte Wahl sein.

Stuart Beattie ist als Drehbuchschreiber bereits erprobt: Am Donnerstag kommt der Actionstreifen G.I. Joe in die deutschen Kinos, bei der er Regisseur Stephen Sommers als Co-Autor zur Seite stand. Ansonsten zeigte er schon bei Fluch der Karibik und 30 Days of Night, dass er kein schlechter Schreiber ist. Die Schlacht um Reach ist zudem keine schlechte Vorlage. Das Buch gehört zu den besten Romanumsetzungen eines Spiels. Es erzählt dabei die Vorgeschichte des Halo-Universums. Im Laufe des Romans wird deutlich, wie übermächtig die brutalen Streitkräfte der Covenant sind. Auf dem Planeten Reach züchtet und trainiert die Menschheit im Geheimen Supersoldaten. Sie nennen sich Spartaner, denn sie würden niemals aufgeben. Allerdings bleibt am Ende nur einer übrig.

2006 musste der letzte Versuch abgebrochen werden, Halo als Film auf die Kinoleinwand zu bekommen.Universal Pictures und 20th Century Fox hatten sich aus dem Projekt zurückgezogen, nachdem es zu Streitigkeiten um das Budget und Gewinnbeteiligungen kam. Vermutlich war der damals geplante Film mit einem geschätzten Budget von 150 Millionen einfach zu teuer.


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