Halo: Reach Beta - Das Fazit - Wie lief die Beta des Xbox 360-Shooters?

Die Mehrspieler-Beta für den Shooter für die Xbox 360 ist vorbei. Was war gut, was weniger? Wir ziehen unser persönliches Fazit.

von Tobias Veltin,
27.05.2010 17:00 Uhr

Halo: Reach: Ordentlich was los: Gegner gab es während der Beta-Phase genug.Halo: Reach: Ordentlich was los: Gegner gab es während der Beta-Phase genug.

Leichte Startprobleme gab es für die Mehrspieler-Beta von Halo: Reach für die Xbox 360 Anfang Mai. Aber nicht etwa, weil so wenig Leute interessiert waren. Im Gegenteil: der Ansturm war derart gigantisch, dass die Server für einige Zeit zusammenbrachen und Halo-Fans lange Zeit keine Spiele finden konnten. Wir GamePros haben uns nach diesem Wirrwarr auch ins Getümmel gestürzt und verraten, ob sich Halo: Reach im Multiplayer auszeichnen kann.

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Halo: Reach
Genre: Action
Release: 14.09.2010

Halo: Reach: Die Möglichkeiten

Halo: Reach: Zwei Karten wie hier Sword Base waren von Beginn an dabei - später waren es vier.Halo: Reach: Zwei Karten wie hier Sword Base waren von Beginn an dabei - später waren es vier.

Halo: Reach erscheint im September für die Xbox 360 und der Mehrspieler-Part soll wieder eine bedeutende Rolle spielen. Im Hauptmenü habt ihr die Wahl zwischen der Matchmaking-Funktion und dem Theater. In ersterem könnt ihr Spiele suchen, die euch automatisch mit anderen Spielern in einen Topf werfen. Das funktioniert in der Beta schon recht komfortabel -- meist finden wir die Matches nach wenigen Sekunden. Im Theatermodus dagegen lassen sich wie schon in Halo 3 aufgezeichnete Spiele und besonders haarsträubende Momente aus beliebigen Kameraperspektiven ansehen. Außerdem könnt ihr Screenshots machen und hochladen oder bewerten. Die Beta gibt in der Hinsicht schon einen guten Einblick, was uns im fertigen Spiel erwarten wird.

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Halo: Reach: Loadouts

Halo: Reach: Gerade auf lange Distanzen ist die neue DMR gut geeignet.Halo: Reach: Gerade auf lange Distanzen ist die neue DMR gut geeignet.

Was zählt, ist allerdings auf dem Schlachtfeld. Und hier gibt es tatsächlich im Vergleich zu den bisherigen Halo-Spielen einen großen Unterschied. Nun geht nämlich nicht jeder Spieler mit denselben Vorrausetzungen an den Start, vielmehr gibt es jetzt die sogenannten Loadouts. Das sind unterschiedliche Ausrüstungen, die ihr vor dem Beginn einer Runde wählen könnt. Zum Beispiel gibt es ein Set mit einem Raketenrucksack und einer Assault-Rifle, ein anderes Set beinhaltet dagegen eine Sprint-Funktion. Alle speziellen Fähigkeiten haben Vor-und Nachteile, spielen sich insgesamt recht ausgewogen und geben Reach in gewissem Sinne ein neues Spielgefühl, das aber gerade Veteranen bestimmt am Anfang sauer aufgestoßen ist. Ansonsten ist aber auch vieles gleich: Ihr spielt aus der Ego-Perspektive und müsst eure Waffen möglichst geschickt einsetzen, um Gegner aus dem Weg zu räumen oder die Missionsziele zu erreichen. Das passiert in der Beta auf insgesamt vier Karten, die sowohl abwechslungsreich sind, als auch spielerisch einiges auf dem Kasten haben. Allerdings: die Wiederbelebungspunkte sind teilweise ein einziges Chaos und sorgen für Frust. Wenn wir direkt vor einem Gegner spawnen und der uns postwendend erneut ins Nirvana schickt, ist das für einen Shooter im Jahr 2010 eher ein Armutszeugnis. Da muss Bungie unbedingt nachbessern.


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