Halo: Reach - Vorschau für Xbox 360

Die Mehrspieler-Beta von Halo Reach ist zum Greifen nah. Doch was kann der Einzelspielermodus des Xbox 360-Shooters? Lest unsere Vorschau.

von Tobias Veltin,
28.04.2010 13:32 Uhr

Halo: Reach ist für Xbox 360-Besitzer einer der ganz großen Titel in diesem Jahr. Wie sich der Titel im Multiplayer-Modus spielt, könnt ihr selbst ab dem 3. Mai in einer Beta ausprobieren. Auch zum Einzelspieler-Modus gibt es bereits einige Infos. Und die lest ihr hier in unserer großen Reach-Vorschau.

Halo: Reach
Genre: Action
Release: 14.09.2010

Halo: Reach: Kein Halo 4

Halo: Reach: Die riesigen Spielabschnitte sind komplett frei zu erkunden. Gut auf dem Bild zu erkennen ist die fantastische Lichtstimmung. [360]Halo: Reach: Die riesigen Spielabschnitte sind komplett frei zu erkunden. Gut auf dem Bild zu erkennen ist die fantastische Lichtstimmung. [360]

Mit Halo 3 ist die Geschichte um den Supersoldaten Master Chief, der gegen die feindliche Alienrasse Covenant kämpfte und letztendlich die Erde von dieser Bedrohung befreit hatte, an ein würdiges Ende gelangt. Doch das Halo-Universum bot viel weiteren Spielraum und schnell sei klar gewesen, dass Bungie noch ein weiteres Halo-Spiel entwickeln wollte. Dabei sollten die grundlegenden Vorraussetzungen für den Titel Eigenständigkeit sowie ein düsteres Flair sein. Bei Halo: Reach handelt es sich demnach nicht um Halo 4, sondern um ein komplett eigenständiges Projekt. Auch soll Reach nicht der Neuanfang einer weiteren Serie sein, sondern in sich geschlossen bleiben. Zeitlich ist das Spiel noch vor Halo 1 angesiedelt und wird damit zum Prequel der Serie. Eins bleibt aber beim Alten: Halo: Reach ist wie die ersten drei Teile ein actionreicher Ego-Shooter. Das Genre wechselt Bungie also nicht.

Halo: Reach: Der Schauplatz

Halo: Reach: Während im Hintergrund ein Landungsschiff der Covenant landet, bekämpft der Rekrut die Aliens mit der neuen Assault Rifle.[360]Halo: Reach: Während im Hintergrund ein Landungsschiff der Covenant landet, bekämpft der Rekrut die Aliens mit der neuen Assault Rifle.[360]

Schauplatz des Spiels ist der Planet Reach. Dieser erdähnliche Himmelskörper ist eine der ersten menschlichen Kolonien und zudem mit zahlreichen militärischen Stationen und Basen ausgerüstet. Einigen von euch dürfte zudem der Roman »Die Schlacht um Reach« bekannt sein. Dabei handelt es sich um das erste Buch, das zu den Halo-Spielen veröffentlicht wurde. »Keine Angst: Halo: Reach ist nicht das Spiel zum Roman, sondern erzählt eine komplett eigene Geschichte. Das Schicksal von Reach ist vorherbestimmt und nicht nur aus den Büchern bekannt: Der Planet wird bei einem Covenant-Angriff komplett zerstört. Dabei verlieren sämtliche Bewohner des Planeten ihr Leben -- insgesamt mehr als 700 Millionen Menschen. Um die Spannung des Spiels trotzdem aufrechtzuerhalten, möchte Bungie viele knackige Missionen und eine vorher nie dagewesene Geschichtsentwicklung und -erzählung einbauen.

» Halo: Reach - Trailer ansehen

Sehr wichtig ist dabei der Planet an sich. Der soll nämlich als eigener Charakter erscheinen, in all seinen Facetten und vor allem in all seiner Schönheit. Bungie bemüht sich, den Planeten durch die Bewohner und Örtlichkeiten zum Leben zu erwecken -- zu einem Ort mit einer Geschichte und kulturellem Hintergrund. Dementsprechend wird die Handlung auch nur auf der Planetenoberfläche spielen, Ausflüge ins All oder zu anderen Orten im Halo-Universum sind nicht vorgesehen. Erste Artworks und Bilder zeigen die verschiedenen Gebieten auf der Planetenoberfläche. Steinerne Häuser der Ureinwohner von Reach in bergigem Gebiet und gotisch anmutende Gebäude auf einer bewaldeten Ebene sprechen für eine gewisse Naturverbundenheit, doch auch klinische Forschungseinrichtungen, düstere Industrieanlagen und Großstadtbereiche soll es geben. Alles in allem wirken die Gebiete sehr abwechslungsreich -- wie viele davon es letztendlich ins fertige Spiel schaffen, können wir allerdings nur vermuten. Details zur Geschichte möchte Bungie noch nicht verraten, sie soll aber intensiver und dokumentarischer erzählt werden als zuvor, was zum Beispiel auch durch neuartige Zwischensequenzen passiert. Die sollen durch ein Handkamera-Gefühl wesentlich glaubwürdiger und »dreckiger« wirken -- wer den Film Black Hawk Down gesehen hat, weiß, was wir meinen.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...