Halo: Reach - "Wichtigstes Spiel 2010" - Aaron Greenberg ist selbstbewusst

Microsoft blickt zuversichtlich in die Zukunft und sieht Halo: Reach als größten Titel des kommenden Spielejahres.

von Daniel Feith,
11.12.2009 17:42 Uhr

Halo: ReachHalo: Reach

Der Publisher und Hardwarehersteller Microsoft ist mit dem vergangenen Jahr zufrieden und blickt zuversichtlich nach 2010. Dies geht aus einem Interview mit Microsofts Product Management Director mit Gamasutra hervor.

Greenberg sagt, dass sich Multiplattformtitel um einiges stärker auf der Xbox 360 verkaufen als auf der PlayStation 3. Als Beispiel führt er Call of Duty: Modern Warfare 2 an, dass sich mit 4,2 Millionen verkauften Einheiten in den USA auf der Xbox 360 mehr als doppelt so oft verkauft habe als auf der PS3. Zwar räumt Greenberg ein, dass die PlayStation 3 durch die Preissenkung und die Markteinführung der PS3 Slim einen Sprung nach vorne gemacht habe, dies sei aber nur ein temporärer Effekt.

Aaron GreenbergAaron Greenberg

Für 2010 erwartet Greenberg, dass der Xbox 360-Exklusivtitel Halo: Reach das wichtigste Spiel des Jahres werde. Die PlayStation 3-exlusiven God of War 3, MAG und besonders Gran Turismo 5 sehe er nicht als wirkliche Konkurrenz. Zum Thema Gran Turismo erlaubt sich Greenberg einen Seitenhieb:

»Kommt es denn wirklich 2010? Bisher habe ich nur eine Reihe von Minispielen gesehen. Jetzt haben sie (Sony) gerade erst die PSP-Version veröffentlicht. Vielleicht haben sie ja daran so lange gearbeitet. Ich bin überzeugt, dass es kein Spiel gibt, dass mit [Halo: Reach] mithalten kann. Halo: Reach wird der größte Titel 2010. (...) 2010 werden wir drei Dinge richtig machen. Erstens werden wir mehr Konsole fürs Geld bieten und 100 $ unter der PlayStation 3 bleiben. Zweitens werden wir mehr Spiele, darunter viele exklusive Blockbuster haben, ganz egal aus welchem Genre. Drittens fokussieren wir uns weiter auf Entertainment-Inhalte und die sozialen Netzwerke und fügen da Stück für Stück neue Features hinzu. Die Kunden entscheiden mit ihren Geldbeuteln. Bisher hat sich das für uns ausgezahlt und wir sind auch zuversichtlich, was das nächste Jahr angeht.«


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