Hardcore-Fans zerstören Echtzeitstrategie-Genre - Endwar-Entwickler gibt Fans Schuld an schwindenden Verkaufszahlen

Michael de Plater hofft, mit Endwar wieder frischen Wind in Genre zu bekommen.

von Christian Merkel,
27.10.2008 16:38 Uhr

Michael de PlaterMichael de Plater

Weil seine Kollegen bei anderen Spieleherstellern zu sehr auf die Fans gehört haben, fielen die Verkaufszahlen der Echtzeit-Strategiespiele. Dies behauptet zumindest Michael de Plater, der kreative Leiter bei Ubisoft Shanghai, in einem Interview mit videogaming247.com. Aus wirtschaftlicher Sicht sei es nachteilig, wenn Entwickler von Echtzeitstrategie-Titel ausschließlich den Wünschen der Hardcore-Community nachkommen.

Dadurch steige die Komplexität so sehr, dass sich die potenzielle Zielgruppe verkleinere. »Seit Command & Conquer wird immer mehr Zeug hinzugefügt und die Verkaufszahlen sinken und sinken und sinken«, sagt de Plater.

Tom Clancy’s Endwar, de Platers aktuelles Projekt, setze daher auf eine übersichtliche Bedienoberfläche mit intuitiver Sprachsteuerung. Dadurch will de Plater den Titel sehr zugänglich machen. »Ich hoffe, dass wir an den Erfolg der anderen Tom-Clancy-Spiele wie die Splinter Cell- und Ghost Recon-Reihe anschließen können


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