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Auf geht's

I Am Alive - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Erste Infos zu Ubisofts ungewöhnlichem Actionspiel im verwüsteten Chicago.

von Henry Ernst,
12.01.2009 15:54 Uhr

Dank Al Gore & Co wissen wir: Der Mensch -- die selbsternannte Krone der Schöpfung -- ist im Grunde nicht mehr als ein dummes Tier, das an dem Ast sägt, auf dem es sitzt. Die unsägliche Gier des Homo Sapiens zerstört die Umwelt und entzieht so den kommenden Generationen die Lebensgrundlage. Die Folgen dieses Raubbaus werden uns fast täglich in den Nachrichten vor Augen gehalten. Gewaltige Flutwellen, Wirbelstürme nie gekannten Ausmaßes und Erdbebenkatastrophen legen den Verdacht nahe, dass die Natur langsam die Nase voll von uns hat. Weil Videospiele (wie jede Kunstform) stets ein Spiegel ihrer Zeit sind, werden auch virtuelle Welten immer häufiger von Naturkatastrophen heimgesucht. Nach SOS Final Escape (PlayStation 2) und Disaster – Day of Crisis (Wii) macht sich mit I Am Alive der nächste Katastrophen-Schocker daran, die PlayStation 3- und Xbox 360-Besitzer dieser Welt zu erschüttern.

Three Days After

Katastrophenfilme konfrontieren ganz normale Menschen mit Extremsituationen und zeigen, wie aus Ärzten Anführer werden, Saftschubsen Flugzeuge landen oder Manager in einstürzenden Hochhäusern herumklettern, um ihre Freundinnen zu retten. Katastrophenfilme zeigen aber auch, wie schnell dem Menschen die dünne Haut der Zivilisation abgezogen werden kann. In I Am Alive übernehmt ihr die Rolle eines ganz normalen Menschen, der das Opfer einer Naturkatastrophe wird.

Nachdem das mächtigste Erdbeben der Menschheitsgeschichte (10,3 auf der Richterskala) die Millionenmetropole Chicago in einen Trümmerhaufen verwandelt hat, schlüpft ihr in die Rolle des 27-jährigen Adam Collins, auf dessen Schultern ein im wahrsten Sinne schwerwiegendes Problem lastet: Adam wurde während des Erdbebens nämlich unter den Trümmern eines Hochhauses begraben. Nachdem er drei Tage in der Dunkelheit umhergeirrt ist, findet er schließlich endlich einen Weg ins Freie. Als er jedoch erschöpft und schmutzig ans Tageslicht kriecht, erkennt er das gesamte Ausmaß der Katastrophe: Die Welt von vor drei Tagen hat aufgehört zu existieren, die einstmals stolze Stadt ist einem staubigen apokalyptischen Szenario gewichen, das von marodierenden Plünderern regiert wird. Obendrein hat das Erdbeben nicht nur Chicago in Schutt und Asche gelegt, sondern vom Rest der Landmasse abgetrennt und sozusagen Chicago-Island erschaffen.

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