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Auf geht's

Ich seh 3D: Technik-Special - Spielen in einer neuen Dimension

Das Thema 3D ist spätestens seit dem Erfolgsfilm Avatar in aller Munde. Doch die Technologie bleibt nicht nur Kinogängern vorbehalten: Schon in naher Zukunft kommen auch Spieler in den Genuss von »echtem« 3D.

von Thomas Wittulski,
02.04.2010 00:01 Uhr

Mit dem 3D-Film Avatar stößt James Cameron seinen Kitsch-Dampfer Titanic von der Spitze der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten und löst sich damit quasi selbst ab. »Mit digitalem 3D werden wir ein ganz neues Kino-Zeitalter betreten«. Weise Worte von einem Mann, der seinen Worten auch Taten folgen lässt. Avatar ist allerdings mehr als nur ein extrem erfolgreicher Film.Wenn es nach den Kinobetreibern geht, ist er der Startschuss für eine ganze Reihe hochqualitativer 3D-Produktionen, die endlich wieder Geld in die Kinokassen fließen lassen sollen. Durch immer weiter sinkende Preise haben Heimkinoanlagen, Flachbildfernseher und Blu-rays den Weg in heimische Wohnzimmer gefunden. Immer größere und bessere Flachbildfernseher und klangvolle Sound-Anlagen haben den Kinobetreibern in den vergangenen Jahren ordentlich zugesetzt. Klar, auf der Couch ist es gemütlich und niemand wirft mit Popcorn oder Nachos um sich. Und es sitzen auch keine weiteren zwanzig Köpfe vor dem Bild.

Zwei parallele Videostreams zeigen eine Szene aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Fernseher legt dann beide Bilder übereinanderZwei parallele Videostreams zeigen eine Szene aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Fernseher legt dann beide Bilder übereinander

Mit der neuen 3D-Technologie haben die Lichtspielhäuser nun wieder einen Vorteil gegenüber dem Heimkino. Ein Effekt, der zu Hause in diesem Umfang noch nicht möglich (oder zumindest nicht bezahlbar) ist. Mit der neuen digitalen 3D-Technik haben Filmemacher nun ein adäquates Mittel, um ihre Streifen auch wirklich dreidimensional aussehen zu lassen. Der räumliche Eindruck ist enorm, das Bild klar, kontrastreich und quasi flimmerfrei. Der große Erfolg von Filmen wie Avatar oder Oben löste einen direkten 3D-Boom aus. Immer mehr Filmproduktionen wie Tim Burtons Alice im Wunderland, Prince of Persia oder der neue Harry-Potter-Teil entstehen komplett in 3D. Dieses Erlebnis wollen Hersteller von Heimkinogeräten wie Flachbild-Fernsehern und Blu-ray- Playern nun auch zu euch nach Hause bringen. Und auch die Konsolen werden in Kürze auf das neue Zeitalter vorbereitet. Den Anfang wird wohl auch hier James Cameron’s Avatar machen: Pünktlich zum Release der Blu-ray im August erscheinen in Deutschland nämlich auch die ersten Plasmafernseher von Panasonic. Samsung, Sony und viele weitere Hersteller ziehen bis Weihnachten 2010 nach.

Was brauche ich?

Im Herbst könnt ihr euch den 3D-Genuss auch nach Hause holen. Billig wird die Anschaffung allerdings nicht, denn neben einem neuen Fernseher muss für den 3D-Filmgenuss in voller 1080p-Auflösung auch ein neuer Blu-ray-Player her. Manche Geräte (darunter auch die PlayStation 3) lassen sich zwar per Software-Update nachrüsten, allerdings laufen dreidimensionale Filme dann nur mit einer geringeren Auflösung von maximal 1080i. Geräte, die das »3Dready «-Siegel tragen, sind mit dem neuen HDMI 1.4-Standard (siehe Kasten) ausgestattet, der dem größeren Datenaufkommen der zwei parallelen Videostreams standhalten und euch daher auch ein »Full HD«-Signal liefern kann.

Den Marktstart markiert im August Panasonic mit seiner neuen TC-PVT25- Serie: Die Plasmafernseher arbeiten mit der Shutter-Methode (siehe rechts) und sind in den Größen 50 bis 65 Zoll erhältlich. Bis Weihnachten ziehen Sony, LG, Samsung und Co mit ihren LCD- und Plasmafernsehern nach. Preislich sind die neuen 3D-Geräte zunächst ab etwa 2000 Euro zu haben, also einige hundert Euro teurer als ihre 2D-Kollegen. Es ist allerdings auch davon auszugehen, dass die neue Technik zukünftig standardmäßig verbaut wird und damit auch die Preise mit der Zeit sinken werden. Auch für 3D-Spiele benötigt ihr einen der neuen Fernseher. Anders als beim Blu-ray-Player könnt ihr eure Konsolen allerdings behalten (siehe »3D-Check«).

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