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Insanely Twisted Shadow Planet im Test - Der etwas andere Todesstern

Halbzeit im Summer of Arcade bei XBLA: Diesmal mit dem wunderhübschen Insanely Twisted Shadow Planet, das sich als gelungene Mischung aus Metroid Prime und Limbo präsentiert. Lest hier den Test.

von Gamepro Redaktion,
04.08.2011 11:30 Uhr

Wer sagt, dass Science-Fiction-Spiele ein Feuerwerk aus realistischen Effekten, detailgetreuer Grafik und bombastischen Weltraumschlachten sein müssen? Insanely Twisted Shadow Planet (oder kurz ITSP) für Xbox 360 räumt mit diesem Vorurteil auf und präsentiert uns eine verdrehte zweidimensionale Comic-Welt mit starker Atmosphäre.

Um in den Kern des Planeten vorzudringen, muss euer Raumschiff vielen Gefahren trotzen.Um in den Kern des Planeten vorzudringen, muss euer Raumschiff vielen Gefahren trotzen.

Passend zur exotischen Präsentation des Spiels wird die Story ohne ein Wort in imposanten Bildern und stimmiger Musik erzählt. Euer namenloser Heimatplanet wurde von einem düsteren Alien-Virus befallen, das den Stern von innen heraus zu zerstören droht. An Bord eines winzigen Raumschiffs liegt es nun an euch, zum Inneren des Planeten vorzudringen und die Ursache der Seuche zu bekämpfen. Der organische Himmelskörper wehrt sich allerdings mit Stacheln, Tentakeln und kleinen Aliens gegen euer Eindringen. Der Hauptaspekt von Insanely Twisted Shadow Planet liegt aber nicht auf den seltenen Kämpfen gegen außerirdische Lebensformen, denen ihr in den meisten Fällen einfach ausweichen könnt, sondern im geschickten Kombinieren der unterschiedlichen Apparaturen eures Raumschiffs.

Bei den Bosskämpfen – wie hier beim Akustikboss – zählt Köpfchen mehr als rohe Gewalt.Bei den Bosskämpfen – wie hier beim Akustikboss – zählt Köpfchen mehr als rohe Gewalt.

Um tiefer in den Kern des Planeten vorzudringen müsst ihr nämlich an einem Hindernis nach dem anderen vorbei. Anfangs schießt ihr Tentakel mit eurem Laser ab oder schafft mit dem Greifhaken Steine beiseite, die euch den Weg versperren. Später bringt ihr mit magnetischen Kisten Zahnräder zum Stillstand oder lenkt Strahlen zu einem Mechanismus um. Jede Vorrichtung ist dabei vielseitig einsetzbar: Mit dem Greifhaken haltet ihr euch in starken Strömungen fest, um nicht in die falsche Richtung gespült zu werden, stopft Steine in gefräßige Würmer, damit sie sich zurückziehen oder lockt mit leuchtenden Kugeln Aliens als Transportmittel an. Kommt ihr mal nicht weiter, verrät euch der Laserstrahl welche Apparatur eures Raumschiffs an dieser Stelle zum Einsatz kommen muss. Wie ihr das Gerät richtig einsetzt, müsst ihr allerdings selbst herausfinden. Unnötig verzwickt sind die Rätsel nicht; mit etwas Geduld und Kreativität kommt ihr früher oder später immer auf die richtige Lösung. Mit der Zeit kommen stets neue Gadgets hinzu, die ihr entweder im normalen Spielverlauf oder durch Erforschen des Planeteninneren erhaltet. Entdecker kommen also voll auf ihre Kosten und werden gute zehn Stunden an den Bildschirm gefesselt, bis sie jeden Winkel der Welt ausgekundschaftet haben.

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