iPhone - Bisher 70.000 Geräte verkauft

Der Absatz von Apples Multimedia-Handy iPhone stimmt die Deutsche Telekom schon jetzt zufrieden

von Michael Söldner,
28.01.2008 07:21 Uhr

Die Verkaufszahlen von Apples Multimedia-Handy iPhone stimmen die Deutsche Telekom schon jetzt, drei Monate nach dem Deutschlandstart, sehr zufrieden: „In den elf Wochen seit dem 9. November haben wir 70.000 iPhone-Verträge geschlossen, davon etwas mehr als die Hälfte mit Neukunden“, freut sich Philipp Humm, Chef von T-Mobile Deutschland. Das iPhone stelle somit das meistverkaufte Multimedia-Endgerät im Portfolio von T-Mobile dar. Vom Exklusivvertrag mit dem US-amerikanischen Technologiekonzern Apple versprach sich T-Mobile einen Schub für das gesamte Geschäft mit dem mobilen Internet. Dieser Plan scheint offensichtlich aufzugehen: „Die durchschnittliche Internetnutzung eines iPhone-Kunden übertrifft bei weitem unsere Erwartungen“, berichtet Humm in einem Interview.

iPhone-Besitzer nutzen das mobile Internet weiterhin 30mal häufiger als durchschnittliche Vertragskunden von T-Mobile. Somit stellt Apples Trend-Handy tatsächlich einen Katalysator für diesen neuen Geschäftsbereich dar: „Durch die starke öffentliche Diskussion um das iPhone wollen immer mehr Kunden mehr als nur mobil telefonieren.“. Zudem geht Humm davon aus, dass auch andere Hersteller ähnliche Geräte entwickeln würden. Die Bilanz des Mobilfunkanbieters wird schon jetzt durch die hohe Datennutzung positiv beeinflusst. So würde der Durchschnittsumsatz der iPhone-Nutzer dreimal so hoch ausfallen, wie der anderer Vertragskunden. (dpa)


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