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Auf geht's

iPhone 4S - Mit Siri gegen Android und Co.

Mit dem iPhone 4S steht das neueste Apple-Smartphone in den Läden. Äußerlich gleicht es dem Vorgänger fast aufs Haar, im Inneren hat sich einiges Getan. Können Dual-Core-CPU, die digitale Assistentin Siri, iOS 5 und die neue Kamera überzeugen?

von Moritz Jäger,
25.10.2011 18:25 Uhr

Zusammen mit dem neuen Update für das Betriebssystem iOS 5 bringt Apple auch ein neues Smartphone auf den Markt. Das iPhone 4S unterscheidet sich äußerlich nur marginal von seinem Vorgänger, im Inneren arbeiten aber ein neuer Dual-Core-Chip, eine neue Kamera und die digitale Assistentin Siri. Bei den Preisen ändert sich wenig: Das Top-Modell mit 64 GByte Speicher kostet im bei Apple 849 Euro, das 32-Gbyte-Modell liegt bei 739 Euro und die 16-GByte-Variante schlägt mit 629 Euro zu Buche. Dafür liefert der Konzern nun von Anfang an ein weißes iPhone 4S aus.

» iPhone 4S - Boxenstopp-Video ansehen

Hardware

Apple iPhone 4S KameraApple iPhone 4S Kamera

Beim iPhone 4S setzt Apple erstmals den A5-Chip in einem Smartphone ein. Diese Dual-Core-CPU nutzt der Konzern bereits im iPad 2. Grundsätzlich bietet der Chip CPU-Frequenzen von 800 bis 1200 MHz, im iPhone 4S ist dieser laut dem Gensystek Benchmark lite auf 800 MHz gesetzt. In der Praxis merkt man das nicht, im Gegenteil, der neue Chip scheint vor allem auf die Batterielaufzeit eine positive Auswirkung zu haben. Das iPhone 4S hält in der Praxis etwa zwei Tage durch, natürlich abhängig vom jeweiligen Nutzungsverhalten. Das ist deutlich besser als viele Vorgänger, wodurch einer der größten Kritikpunkte behoben ist.

Der A5-Chip bringt außerdem eine integrierte Grafiklösung mit. Laut Apple ist diese „um bis zu 7x schneller“ als bei den Vorgängern. Spiele wie NOVA 2 oder Infinity Blade laden schnell und laufen flüssig. Natürlich wird es erst richtig interessant, wenn angepasste Spiele erscheinen, etwa das von Epic angekündigte und auf dem Launch gezeigte Infinity Blade 2. Beim Arbeitsspeicher hat sich nichts geändert, wie beim Vorgänger stehen 512 Mbyte zur Verfügung. Geräte wie das Motorola Atrix bieten hier mehr.

Beim Speicher bietet Apple erstmals 64 GByte Speicher an, alternativ stehen Modelle mit 32 GByte und 16 GByte zur Verfügung. Speicherkarten lassen sich weiterhin nicht anschließen.

Auf das Internet greift das iPhone 4S wahlweise über WLAN nach 802.11 b/g/n (allerdings nur im 2,4 GHz-Netz) oder per HSDPA/HSUPA zu. Zusätzlich hat Apple bereits Bluetooth nach dem 4.0-Standard integriert. Zudem verfügt das iPhone 4S über alle gängigen Sensoren, darunter etwa GPS, Gyroskop, digitaler Kompass oder Neigesensor.

Display

Das Display bietet die vom iPhone 4 bekannt-brillante Darstellung und die gleiche Diagonale wie Auflösung.Das Display bietet die vom iPhone 4 bekannt-brillante Darstellung und die gleiche Diagonale wie Auflösung.

Wie beim Vorgänger nutzt Apple ein Retina-Display. Für Daten stehen 3,5 Zoll beziehungsweise 8,89 cm Bildschirmdiagonale zur Verfügung. Verglichen mit Geräten wie dem Samsung Galaxy S II oder dem HTC Titan wirkt das iPhone 4S vergleichsweise winzig. Dennoch besticht der Bildschirm durch knackige Farben und eine Pixeldichte von 326 DPI. Vorder- und Rückseite sind laut Apple speziell fettabweisend beschichtet, damit sollen Fingerabdrücke minimiert werden.

Die Auflösung ist mit 960x640 Pixel in Ordnung, vor allem beim Spielen merkt man aber das kleine Display. Sind beide Daumen auf dem Gerät, etwa auf virtuellen Steuerelementen, wird es auf dem kleinen Bildschirm schnell eng. Der Blickwinkel ist dagegen großartig, Inhalte sind ohne Farbverfälschung aus jedem Winkel gut zu erkennen.

Ausstattung

Bild vom iPhone 4SBild vom iPhone 4S

Apple gönnt dem iPhone 4S endlich eine anständige Kamera. Diese nimmt Bilder mit bis zu 8 Megapixlen auf und verfügt über eine ausgefeilten Sensor. Die Bilder können sich damit durchaus sehen lassen und mit Konkurrenzprodukten mithalten. Videos nimmt das iPhone 4S zudem endlich mit 1080p auf. Sowohl der digitale Fotoapparat wie auch die Videokamera bieten dabei Funktionen zur Bildstabilisierung, was in der Praxis auch gut funktioniert. Die Frontkamera ist dagegen weiterhin nur mit einer VGA-Auflösung, für Facetime und Co reicht das aber. iOS 5 verwandelt den Lauter-Knopf zusätzlich in einen Auslöser für die Kamera.

Ausschnitt Ausschnitt

Musik und Videos kommen weiterhin nur per iTunes auf das Smartphone, dank iOS 5 endlich auch per WiFi-Sync, also ohne Kabel. Die Multimedia-Funktionen der iCloud sind hierzulande noch nicht aktiv, schuld daran dürften Verhandlungen mit der GEMA sein. Bei den Codecs hat sich wenig geändert, DivX/Xvid fehlen noch immer. Apple ist kein Mitglied der Digital Living Network Alliance, demzufolge bietet das iPhone 4S auch keine DLNA-Funktionen. Stattdessen kommt das eigene, proprietäre Airplay-Protokoll zum Einsatz. Wer den alternativen HDMI-Adapter erwirbt, kann Inhalte zudem auf HD-Fernsehern wiedergeben. Das klappt nicht nur mit Videos, sondern beispielsweise auch bei Spielen.

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