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Kane & Lynch: Dead Men im Test

Sagt Hallo zu Kane und Lynch, den beiden Antihelden des garantiert nicht jugendfreien Action-Gewitters der Hitman-Macher.

von Kai Schmidt,
26.11.2007 12:34 Uhr

Eigentlich sollte es der letzte Tag im Leben des Söldners und verurteilten Mörders Kane sein: In einem gepanzerten Polizeitransport wird er zu seiner Hinrichtung gefahren. Doch dann geht alles ganz schnell. Maskierte Männer befreien ihn und seinen Mitgefangenen Lynch. Gemeinsam schießt sich der Trupp den Weg frei. Nach einer spektakulären Flucht mit Explosionen und unzähligen verwundeten Polizisten stehen Kane und Lynch ihren Wohltätern gegenüber. Wie sich herausstellt, sind es tot geglaubte Bekannte, die den Todeskandidaten für einen Job einspannen wollen. Um die Forderung zu untermauern, drohen sie mit dem Tod von Kanes Familie. Unter diesen Umständen kann der Knastologe nicht Nein sagen und macht sich zusammen mit seinem neuen Partner Lynch auf den Weg zu einer Bank, deren Tresorraum er nach einem bestimmten Aktenkoffer durchsuchen soll. Wie sich herausstellt, ist der Einbruch nur der Anfang einer turbulenten Jagd nach dem mysteriösen Gepäckstück, in deren Verlauf die Männer sogar bis nach Japan und wieder zurück reisen.

Kinofilm zum Mitspielen

Wow, schon der Beginn von Kane & Lynch: Dead Men ist ganz schön adrenalintreibend inszeniert: Ständig rattern irgendwo Maschinengewehre, es bleibt keine Zeit zum Ausruhen, wenn ihr euch aus der Verfolgerperspektive durch die Levels bewegt. Und dabei ist das nur ein Vorgeschmack auf das, was das neue Spiel der Hitman-Entwickler IO Interactive für euch in petto hält. Offensichtlich haben sich die Dänen ihre Inspirationen zu den spannenden Action-Szenen direkt im Kino geholt: Der Bankraub und die anschließende Flucht erinnern stilistisch ganz gewaltig an die Filme von Michael Mann, speziell dessen brillanten Thriller »Heat«. Nach einem Feuergefecht mit der anrückenden Polizei sitzt ihr im hinteren Bereich eines fahrenden Vans und müsst durch die offenen Türen auf Streifenwagen ballern. Während der Schießerei wird die Story weiter gesponnen, und ihr lernt euren Partner Lynch besser kennen. Der gesteht euch nämlich, dass er zwischendurch mal ausrasten kann, wenn er seine Pillen nicht nimmt – vielleicht hat er deshalb in der Bank alle Geiseln erschossen und die Flucht gefährdet. Dummerweise sind die Medikamente bereits alle, sodass euch im weiteren Spielverlauf noch einige kranke Momente erwarten.

Schutzengel mit Dachschaden

Das Spiel setzt stark auf Gruppendynamik: Neben eurem Partner Lynch habt ihr in vielen Missionen Helfer dabei, denen ihr über drei Tasten Befehle erteilt. So könnt ihr beispielsweise das Feuer des Trupps auf ein bestimmtes Ziel konzentrieren oder eure Mitstreiter vorrücken lassen, während ihr aus der Deckung Kommandos gebt. Die Xbox 360-Version hält sogar einen Erfolg für euch bereit, falls ihr das komplette Spiel beenden könnt, ohne selbst einen einzigen Schuss abzugeben. Hilfreich bei diesem gewagten Vorhaben sind auch Kanes Nahkampfmanöver: Kommt ihr nahe genug an einen Gegner heran, könnt ihr ihn mit einem Tastendruck ausschalten. Aber Vorsicht: Kane ist kein Rambo und holt sich schnell eine Bleivergiftung, wenn er unüberlegt nach vorne stürmt. Das Spiel setzt in den Ballersequenzen sehr stark auf Deckungssuche: Da ihr es meist mit zahlreichen schwer bewaffneten Gegnern auf einmal zu tun bekommt, müsst ihr euch immer wieder nach schützenden Mauern, Säulen oder Kisten umschauen, damit ihr nicht durchsiebt werdet. Allerdings ist es ungesund, sich zu lange an einem Fleck aufzuhalten, da die Gegner näher an euch heranrücken und viele Schutzspender bei starkem Beschuss einfach den Geist aufgeben. So werdet ihr gezwungen, ständig in Bewegung zu bleiben. Solltet ihr einmal den Löffel abgeben, müsst ihr darauf hoffen, dass Lynch gerade in der Nähe ist. Denn der kann euch nämlich flugs wieder beleben. Braucht er zu lange, um euch zu finden, heißt es »Game Over«. Zum Glück sind die Speicherpunkte aber sehr großzügig verteilt, sodass ihr nie besonders lange braucht, um wieder an die Stelle zu kommen, wo euch der Bildschirmtod ereilt hat.

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